Brennende Waschmaschine im Keller der Sana-Klinik Benrath

Mit 35 Kräften rückte die Düsseldorfer Feuerwehr am Montagnachmittag zum Klinikum Benrath aus.
Mit 35 Kräften rückte die Düsseldorfer Feuerwehr am Montagnachmittag zum Klinikum Benrath aus.
Foto: Sergej Lepke / WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Nach der Brandmeldung aus dem Krankenhaus Benrath war die Feuerwehr mit einem Großaufgebot ausgerückt. Schaden hielt sich glücklicherweise in Grenzen.

Düsseldorf.. Vergleichsweise glimpflich endete am Montagnachmittag das Feuer im Keller des Krankenhauses in Düsseldorf-Benrath. In einem Wäschelager der Klink war aus noch ungeklärter Ursache eine Waschmaschine in Flammen aufgegangen. Da die automatische Brandmeldeanlage das Feuer schon frühzeitig entdeckt hatte, blieb der Schaden zum Glück relativ gering. Eine Mitarbeiterin des Klinikums wurde nach dem Schrecken in die Ambulanz gebracht.

Rauchschutztüren verhinderten Verqualmung des Gebäudes

Die Rauchmelder im Keller hatten den Qualm recht früh erkannt und in der Klinik und der Feuerwehrleitstelle den Alarm ausgelöst. Kurze Zeit später bestätigten Mitarbeiter des Krankenhauses, dass es aus dem Keller stark qualmte. Daraufhin machten sich gegen Viertel nach vier die Löschzüge der Feuerwache Garath und Wersten sowie die Freiwillige Feuerwehr Garath und mehrere Sonderfahrzeuge und Rettungswagen zum Einsatzort.

Die ersten Kräfte der Feuerwehr kümmerten sich zuerst um die Absicherung der Stationen und nicht betroffenen Bereiche, um die Ausbreitung des giftigen Brandrauchs zu verhindern. Durch die automatisch schließenden Rauchschutztüren waren die kritischen Bereiche schon abgeschottet, sodass die Einsatzkräfte schnell mit einem Löschangriff beginnen konnten.

Feuerwehr konnte Übergreifen der Flammen auf andere Räume verhindern

In dem Wäschelager des Sana-Klinikums entdeckten die Feuerwehrleute schließlich die brennende Waschmaschine mit Putzlappen und brennende Wäsche. Zwanzig Minuten nach Eintreffen der ersten Kräfte war das Feuer unter Kontrolle. Glücklicherweise hatten die Flammen noch nicht auf andere Räume übergegriffen.

Als schwierig und langwierig beschreibt Jörg Mihm vom Pressedienst der Düsseldorfer Feuerwehr jedoch die Entrauchung der betroffenen Bereiche. Erst gegen 18.30 Uhr hatten die Einsatzkräfte den Qualm aus den verrauchten Räumen mit Spezialgeräten abgesaugt.

Der Schaden wird nach ersten Schätzungen wohl vor allem durch Renovierungsarbeiten im unteren fünfstelligen Bereich liegen. Die Brandursache ermittelt jetzt die Polizei. Rund um das Krankenhaus kam es während des Feuerwehreinsatzes zu starken Verkehrsbehinderungen. (we)