Brand in einer Gartenlaube in Düsseltal war kein Unfall

In der Nacht zum Montag kam es um 3.02 Uhr zu einem Vollbrand einer Gartenlaube in der Eduard-Schloemann-Straße, bei dem eine 50-jährige Düsseldorferin Tod aufgefunden wurde. Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr an der Kleingartensiedlung eintrafen, stand die Laube bereits voll in Brand. Das massive Stahldach war eingestürzt und große Teile der Gebäudemauern lagen auf und um die Laube verteilt. Sogar mit professioneller Schutzkleidung und Löschrohr war es den Einsatzkräften nicht möglich in das Innere der brennenden Laube vorzudringen. Die Temperatur und die Gefahr, dass weitere Bauteile einstürzen könnten war zu hoch. Zunächst war unklar, ob sich Personen in dem Gartenhaus aufhielten, Angehörige berichteten allerdings dem Einsatzleiter, dass die Bewohnerin zuhause sein müsste. Nachdem der Brand eingedämmt worden war, durchsuchten die Rettungskräfte das Haus. Die massiven, umgestürzten Bauteile erschwerten die Arbeiten extrem. Als sie schließlich die Bewohnerin fanden, kam jede Hilfe zu spät.

Nachdem zunächst von einem Unfall ausgegangen worden war, ergab die Obduktion am Montag, dass die Bewohnerin keines natürlichen Todes starb und es sich um ein Tötungsdelikt handelte. Eine Mordkomission der Düsseldorfer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Angaben zum Ermittlungsstand will die Polizei heute bei einer Pressekonferenz mitteilen.