„Block Fortuna“ hat Test bestanden

Lothar Balling (links) von Siemens im Gespräch mit Stadtwerke-Chef Udo Brockmeier in der Zentralwarte.
Lothar Balling (links) von Siemens im Gespräch mit Stadtwerke-Chef Udo Brockmeier in der Zentralwarte.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Die neue Gasturbine im Düsseldorfer Kraftwerk Lausward wurde für einen Testlauf zum ersten Mal erfolgreich in Betrieb genommen.

Düsseldorf..  Beim Bau des Erdgaskraftwerks „Block Fortuna“ auf der Lausward im Hafen ist einer der wichtigsten Meilensteine erreicht worden: In einem Testlauf ist zum ersten Mal die Gasturbine erfolgreich in Betrieb genommen worden. Alle Tests verliefen planmäßig. Das erste Zünden der Gasturbine ist Teil der umfangreichen Inbetriebsetzungsphase und wird von Experten der Siemens AG und der Stadtwerke Düsseldorf durchgeführt.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Fortschritt des Projekts. Die Kooperation mit Siemens verläuft sehr gut und wir liegen sowohl bei den Kosten als auch beim Zeitrahmen im Plan“, betont Udo Brockmeier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf. Siemens errichtet die Anlage im Auftrag der Stadtwerke.

„Dieses Kraftwerk ist ein sehr anspruchsvolles Projekt. Dank unserer Erfahrung beim Bau von schlüsselfertigen Kraftwerken und der partnerschaftlichen Unterstützung der Stadtwerke-Fachleute schreitet der Bau der Anlage auf der Lausward planmäßig voran. Ohne meldepflichtigen Unfall nach 1,8 Millionen Arbeitsstunden in mehr als 700 Tagen ist dieser Bau auch in puncto Arbeitssicherheit ein Vorzeigeprojekt“, sagte Lothar Balling, Leiter der Geschäftseinheit Project Management der Siemens Division Power and Gas.

„Block Fortuna“ soll um die kommende Jahreswende herum den kommerziellenBetrieb aufnehmen. Das Kraftwerk wird über eine elektrische Leistung von rund 595 Megawatt (MW) verfügen. Der elektrische Wirkungsgrad wird mehr als 61 Prozent erreichen, das sind neue weltweite Spitzenwerte für eine solche Anlage. Die Wärmeenergie wird zusätzlich in einem weiteren Prozess für die Fernwärmeversorgung der Stadt Düsseldorf genutzt. Die dafür entnommene Energiemenge von 300 MW konnte ebenfalls nie zuvor von einem einzigen Gasturbinen-Kraftwerksblock geliefert werden.