Blitzermarathon: Viele fuhren vorbildlich

Mehr als 180 Polizeibeamte überwachten bis Mitternacht gemeinsam mit den Mitarbeitern der städtischen Verkehrsüberwachung im Düsseldorfer Stadtgebiet und auf den umliegenden Autobahnen die Geschwindigkeit. Auch dieses Mal verhielt sich das Gros der Fahrzeugführer vorbildlich, lediglich drei Prozent der gemessenen Verkehrsteilnehmer fuhren zu schnell, teilt die Polizei mit

In Düsseldorf kontrollierten die Beamten 9820 Pkw-, Lkw- und Motorradfahrer. 278 davon waren zu schnell unterwegs. In zwei Fällen müssen die Verkehrssünder demnächst zu Fuß gehen, ihnen droht ein Fahrverbot. Ein 21-jähriger Mann war auf der Völklinger Straße statt mit erlaubten 30 km/h mit 66 km/h unterwegs. Ihn erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg.

Auf den Autobahnen wurden 56 162 Autos überprüft. Die Beamten stellten 1688 Verstöße fest. In 54 Fällen droht ein Fahrverbot. Auf der A 44 bei Meerbusch wurde ein Fahrzeugführer mit 188 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen. Dem Mann drohen drei Monate Fahrverbot und 600 Euro Bußgeld. An einer Messstelle auf der A 52 hielten die Beamten einen Audi A 6 mit bulgarischem Kennzeichen an. Der Fahrer war nicht nur 49 km/h zu schnell unterwegs, bei der Kontrolle des 22-Jährigen fiel zudem auf, dass er am Vortag ohne Führerschein in Gelsenkirchen angehalten worden war.