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Kriminalität

Betonklotz ins Gleis geworfen

11.08.2009 | 17:08 Uhr

Die Bundespolizei ermittelt seit Montagabend in einem Fall von „gefährlichem Eingriff in den Bahnverkehr”. Bislang unbekannte Täter hatten gegen 22 Uhr am S-Bahn-Haltepunkt Zoo einen Begrenzungspfahl mit Betonsockel in die Gleistrasse gelegt.

Gegen 22.10 Uhr fuhr ein Regionalexpress aus Duisburg darüber. Der Lokführer hatte das Hindernis nicht bemerkt, aber einen lauten Knall wahrgenommen.

Er konnte zunächst bis zum Hauptbahnhof weiterfahren. Aufgrund von Schäden am Triebfahrzeug musste der Zug dort aber aus dem Verkehr genommen werden. Der entsprechende Streckenabschnitt musste abgesucht und für mehr als 40 Minuten gesperrt werden.

Drei Züge hatten deshalb 45 Minuten Verspätung. Die Bundespolizei sucht nun Zeugen, die den oder die Täter am Bahnhof Zoo beobachten haben. Hinweise nimmt die Bundespolizei unter 1785 930 entgegen.

In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass solch eine Straftat erhebliche Folgen haben kann. Der „gefährliche Eingriff in den Bahnverkehr” nach § 315 des Strafgesetzbuches enthält als Höchstmaß eine Freiheitsstrafe von zehn Jahren.

NRZ

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