Behörde erlaubt Ballett-Aufführung mit echten Schwänen in Düsseldorf
27.08.2012 | 18:34 Uhr 2012-08-27T18:34:00+0200
Düsseldorf. Die Premiere ist gerettet. Der französische Choreograph Luc Petton darf am Mittwoch für die Internationale Tanzmesse NRW in Düsseldorf den modernen Schwanensee mit acht lebendigen Schwänen auf der Bühne des Tanzhauses NRW inszenieren. Allerdings gelten strenge Auflagen für den tierischen Bühnenauftritt.
Tierschützer liefen gegen den Plan Sturm, im Rahmen der Internationalen Tanzmesse NRW in Düsseldorf lebendige Schwäne auftreten zu lassen. Die Schwäne sollen Teil von Luc Pettons Inszenierung von "Schwanensee" sein. Vergeblich. Das Amt für Verbraucherschutz gab grünes Licht für den tierischen Auftritt - wenn auch unter strengen Auflagen.
„Schwäne gehören nicht auf die Bühne“, entrüstete sich vor wenigen Tagen die engagierte Tierfreundin Marianne Bonmariage, die sich seit vielen Jahren liebevoll um die Wasservögel im Düsseldorfer Hofgarten kümmert. Doch die Stadt hat jetzt nach langer Prüfung der zuständigen Tierärzte eine Genehmigung erteilt.
Luxus für die Schwäne
Dafür muss den Schwänen aber hier auch etwas Luxus geboten werden, damit sie sich zwischen den Auftritten erholen können. So wurde die Internationale Tanzmesse NRW verpflichtet, für die tierischen Darsteller im Freien eine Rasenfläche von 125 Quadratmetern zu schaffen. Natürlich muss auch für Schatten gesorgt werden. Ein eigener Pool für die Schwäne wird ebenso verlangt - und zwar genau nach Maß: mindestens zwölf Quadratmeter groß und 60 Zentimeter tief.
„Diese Auflagen waren notwendig, um eine tierschutzgerechte Unterbringung der Schwäne aus Frankreich während des Aufenthaltes in Düsseldorf sicher zu stellen“, ließ die Beigeordnete Helga Stulgies mitteilen. Außerdem darf nur ein von den französischen Tierschutzbehörden zugelassenes Tiertransport-Unternehmen die Schwäne nach Düsseldorf bringen. Für die Betreuung wird geschultes Personal verlangt.
„Für all das werden wir sorgen“, versicherte Elke Luhmann, Sprecherin der Tanzmesse NRW. „Die Schwäne werden sich bei uns richtig wohl fühlen.“
Noch keine Zustimmung für Wölfe auf der Bühne
Für den besonders umstrittenen Auftritt von zwei lebenden Wölfen bei der für Oktober geplanten Aufführung „Narcisses“ im Tanzhaus NRW hat das Amt für Verbraucherschutz noch keine Zustimmung gegeben. Die Tierärzte forderten die Unterlagen dazu an, die jetzt gesichtet werden. Die Wölfe stammen aus Toulose und seien für öffentliche Auftritte speziell vorbereitet worden.
In der Landeshauptstadt wäre eine Aufführung mit lebenden Wölfen tatsächlich eine Premiere. Die Tierschutzorganisation „Peta“ ruft die Theaterbesucher zum Boykott auf.
14:37
Elefanten, Giraffen, Löwen, alles auf die Bühne. Dazu viel nackte Haut. So gefällt mir mein Ballett.
14:34
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Schwarze Schwäne sind leider aus. Wir können aber mit einigen hässlichen Entlein auffahren.
Alternaiv hätten die Zoos vielleicht noch ein paar schwule Pinguine.
Gruß
14:07
Langsam wird es Zeit für eine Anti-Peta Organisation, die sich gegen maßlos übertriebenen Tierschutz einsetzt. Es nervt langsam nur noch...
13:20
Tja... warum auch nicht?
13:09
Man muß dies sehen, wie es ist. Organisationen, wie PETA, und ähnliche, auch politische Ideologisch aufgestellte Gruppen/Parteien, haben was extrem faschistoides an sich, bzw strahlen dieses aus.
Während Rechtsextrem und ganz Linksextrem aber permanent der Gefahr ausgesetzt sind, verboten zu werden, können solche Organisationen ihren Totalitarismus permanent austoben, so als wären sie über alle Zweifel erhaben.
Gruß
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13:04
... irgendwelche unterbeschäftigte Behörden-Mitarbeiter austoben zu können.
Geschultes Personal zur Betreuung? Vielleicht auch noch inklusive Masseur und Pediküre?
Meine Güte, da werden ein paar Schwäne auf die Bühne gestellt, das ist alles. Wenn solche Tierschutz-Korinthenkackerei mal bei den armen Viechern gemacht würde, die als Nahrungslieferant dienen.
Während Millionen von geflügelten Genossen im eigenen Dreck krepieren müssen, um dann billig im Supermarkt zu liegen, haben die Verbraucherschutz-Behörden in diesem Fall nichts anderes zu tun, als sich mal so richtig bei den Auflagen auszutoben.
Und morgen wird ohne mit der Wimper zu zucken die nächste Zuchtfarm genehmigt, wo es als Erfolg gilt, wenn nicht die Hälfte der Tiere vor der Schlachtreife verreckt.
Aber Kunst muss ja bedeutend strenger gehandhabt werden als Lebensmittel. schon klar ...
12:38
Der Schwan sollte die Bühne zuschexxen. Git es eigentlich eine Steigerungsform von Narzissmus? Ich hoffe doch, den Weg in die Psychiatrie.
12:35
Danke, dass Sie aus PETA Petra gemacht haben. Ist in China wieder ein Sack Reis umgefallen?