Baustopp während des Eurovision Song Contest
14.10.2010 | 17:31 Uhr 2010-10-14T17:31:00+0200Düsseldorf.Die Stadt unterbricht die Arbeiten auf ihren Großbaustellen, um während des Eurovision Song Contest Verkehrschaos zu vermeiden. Zeitgleich zum ESC reisen 180.000 Messe-Besucher an. 12.000 Ticket-Interessenten sind bereits registriert.
Das Interesse für den Eurovision Song Contest (ESC) 2011 in der Arena Düsseldorf ist weiter groß. Bis Donnerstagabend haben sich mehr als 12.000 Fans beim Norddeutschen Rundfunk (http://eurovision.ndr.de/) registrieren lassen, um exklusiv informiert zu werden, wann der Vorverkauf startet und wie die Eintrittskarten zu bekommen sind.
„Wir hoffen, dass wir in den nächsten vier Wochen mit dem Ticketverkauf beginnen können“, sagt Thomas Schreiber, ARD-Koordinator für Unterhaltung: „Wir werden darauf achten, dass wir Preise anbieten, die für alle Fans erschwinglich sind. Wir haben vor, dass die kostengünstigste Ticketkategorie bei 19 Euro anfängt, so dass es für jeden möglich ist, an einer der Shows oder an einer der Proben teilzunehmen.“ Die Halbfinals sind am 10. und 12. Mai, die Generalprobe läuft am 13. und der große Showdown am 14. Mai.
OB Elbers erwägt Info-Reise nach Oslo
Wie ist es Oslo gelungen, den Contest zu stemmen? Um darüber Informationen und Erfahrungsberichte zu bekommen, erwägt OB Dirk Elbers mit einer städtischen Delegation in die norwegische Hauptstadt zu fliegen und mit den dortigen Organisatoren zu diskutieren.
Derweil hat die Stadt Düsseldorf einen zweiwöchigen Baustellen-Stopp in der Zeit rund um den Eurovision Song Contest erteilt, ähnlich wie es zum Weihnachtsmarkt oder an Karneval geschieht. Dadurch sollen all zu große Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt während der Veranstaltung verhindert werden, wie die Leiterin des Amtes für Verkehrsmanagement, Andrea Blome, am Donnerstag sagte. Betroffen seien sämtliche Arbeiten im öffentlichen Raum. Dazu zählten der Straßenbahnbetreiber Rheinbahn, die Düsseldorfer Stadtwerke und die Stadtentwässerung sowie Straßensanierungen. „Für die Zeit vom 1. bis 14. Mai werden wir keine Genehmigungen erteilen“, sagte Blome.
Betonplatten auf Baugruben
Auch die beiden Großprojekte in der Düsseldorfer Innenstadt werden für den Grand Prix Platz machen müssen. Derzeit sorgen sowohl die Arbeiten an der neuen U-Bahn-Trasse „Wehrhahn-Linie “ als auch die Neugestaltung des nördlichen Endes der Königsallee („Kö-Bogen “) für Staus und Behinderungen im gesamten Innenstadtbereich.
Für den Song Contest sollen zahlreiche Baugruben mit riesigen Betonplatten provisorisch abgedeckt werden. Dadurch könne die Ausdehnung der Großbaustellen verringert und mehr Platz für den zu erwartenden Verkehr geschaffen werden, sagte Blome. Eine Unterbrechung der Arbeiten soll es allerdings nicht geben.
Angesichts der zeitgleich zum Grand Prix in Düsseldorf stattfindenden Messe „Interpack“ mit 180.000 Besuchern rechnet das Verkehrsamt mit einem hohen Verkehrsaufkommen in der Stadt.
Trotz zahlreicher Erfahrungen mit Großveranstaltungen habe es bislang „wenig vergleichbares“ in Düsseldorf gegeben, sagte Blome. Bis zu 30.000 Grand-Prix-Fans werden nach Angaben des NDR nach Düsseldorf reisen. (rüff/NRZ/dapd)
23:33
Ich finde es sehr schön das der Eurovision Song Contest in Düsseldorf ist, ob mit oder ohne Lena. Endlich mal wieder was für NRW..
11:58
Wieso erwägt Elbers erst jetzt eine Inforeise nach Oslo. Bei einem virtuellen Werbewert von 200 Mio Euro für eine ESC Stadt hätte der Urlaub doch direkt in Oslo gebucht werden müssen. Wer von denjenigen, die jetzt eine Touristenschwemme für Düsseldorf versprechen war wirklich in Oslo, erwägt auf eigene Kosten dorthin zu reisen?
10:48
Bis zu 30.000 Grand-Prix-Fans werden nach Angaben des NDR nach Düsseldorf reisen.
Und diese 30.000 geben in Düsseldorf 200 Mio. aus. Klar die Frisur mit Produkten von Henkel ist wahrlich teuer. Aber dafür werden diese Besucher von mindestens 2000 Journalien verfolgt und ärgern sich anschließend darüber einen Oberrangplatz mit Pommes für 10 Euro gehabt zu haben.
Allein die Stadtangestellten können sich freuen: Von oben diktierte Arbeitsverweigerung, die hoffentlich auch für alle Sperrungen wegen Umzügen u.ä. gilt. Zudem ist es allen Düsseldorfern in der Zeit vom 1.-14. Mai verboten auf einem Parkplatz innerhalb der Stadtgrenzen zu parken, geschweige denn das Auto wegen Staugefahr auf Düsseldorfs Straßen zu nutzen. Es muss alles gemacht werden damit die angekündigten Einnahmen durch den ESC auch realisiert werden.
In der Altstadt wird nur noch lenabier verkauft, die Blitzer verschicken nur lenöllchen, und jedem Gast überrreicht Elbers persönlich lenasenf und Lenapilsch (natürlich nur nach Nachweis das mindestens 10.000 Euro in den lenalen Handel geflossen sind).
00:51
da mach ich ,der elbers, mal einen auf dicke hose und düs erst mal mit alle mann nach oslo.steuergeld verjucken.spass haben.und dann kommt da noch ne grosse marmortafel an net rathaus:so wie der elbers will,stehen alle räder still.und zum schlusslegt könig elbers die baustellen still und ist der erste der dann konventionalstrafen abfeuert,wenns nicht fertig wird.HABEN WIR WIEDER GELACHT.
00:08
Ist die Baustelle so teuer das man sie lieber stilllegt, naja die Ausrede scheint gefunden!
23:20
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21:59
Sicherlich ist der Wettbewerb eine gute Gelegenheit, die Stadt zu präsentieren.
Nur so viele Besucher sind es doch gar nicht. Jedes Bundesligastadion hat an Spieltagen mehr zu verkraften.
Aber da fehlen den Düsseldorfen die Erfahrungen.
21:54
Land der Dichter und Denker.
Und der Intellektuellen,
die schon mal ne Karte bestellen.
Sparkasse bei den Sponsoren vorne weg.
Das brauchen wir, denn wir sind doch alle ein bischen Lena,
oder Bluna oder was !?
21:10
Schwachsinn! Klingt so, als ob man eine Baustelle mal eben nachts in die Garage stellen könnte. Aber die Medien können dem Volk ja heute alles unterjubeln.
19:40
Aber bitte während des Einbetonierens das Suppenhuhn,als Stützpfeiler sozusagen,nicht vergessen.