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Warnstreiks

Bahnen und Busse sollen stillstehen

12.02.2008 | 17:14 Uhr

Tarifstreit im Öffentlichen Dienst. Kliniken, Rheinbahn, Awista und andere unterbrechen die Arbeit.

Die Warnstreiks im Öffentlichen Dienst dürften spätestens nächste Woche spürbare Auswirkungen auf das Leben in Düsseldorf haben. Verdi-Geschäftsführer Gustav Wilden kündigte heute an, dass sich am 19. oder 22. Februar die Rheinbahn beteiligen werde. „Dann wird es mehrere Stunden keinen Öffentlichen Nahverkehr mehr geben”, sagte Wilden.

Den Anfang machen Donnerstag Mittag zwei Krankenhäuser: die Rheinischen Kliniken in Grafenberg und die Sana-Klinik in Benrath. Wilden: „Diese Aktion wird etwa anderthalb bis zwei Stunden dauern.” Verdi rechnet mit 60 bis 70 Teilnehmern, überwiegend Pflegekräfte.

Heftiger dürfte es dann in der kommenden Woche werden. Verdi hat nicht nur die Rheinbahn im Blick, sondern auch die Stadtwerke, die Awista und, so Wilden, „größere Dienststellen und Einrichtungen der Stadt, dazu operative Einheiten.” Die technischen Rathäuser seien betroffen, aber auch die Stadtentwässerung oder das Grünflächenamt.

OB Joachim Erwin, gestern auf einer auswärtigen Städtetagssitzung, sagte auf Nachfrage, er hoffe, dass Schul- und Berufsverkehr bei den Aktionen verschont würden. Dass es zu Warnstreiks kommen würde, sei ihm klar gewesen, „weil die Messlatte bei den Tarifforderungen sehr hoch gelegt wurde”.

Frank Preuss

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