Auf den Spuren von Vertreibung und Flucht

Lierenfeld..  „Unser Lierenfeld ist ein vielfältiger Stadtteil, liebenswert, quirlig und sympathisch. Hier haben Menschen eine Heimat gefunden, leben ‚schon immer‘ hier oder sind vor kurzer Zeit hier ‚gelandet‘“, sagt Pfarrerin Inga Bödeker von der Evangelischen Lukas-Kirchengemeinde. Gemeinsam mit Dirk Sauerborn von der Düsseldorfer Polizei lädt sie am Samstag, 21. Februar, zu einem Stadtteilrundgang in Lierenfeld ein. Der Schwerpunkt liegt auf dem Themenfeld „Flucht und Vertreibung“. Im Stadtteil befand sich zum Beispiel 1945 ein Sinti-Lager, zahlreiche Inhaftierte wurden deportiert und ermordet. Heute leben in Lierenfeld Flüchtlinge, die sich vor Kriegsgräueln und Verfolgung in Sicherheit gebracht haben und hier Asyl fanden.

Auf der Posener Straße hat vor einigen Jahren eine Roma-Gemeinde eine Moschee gebaut. Der Stadtteilrundgang beginnt um 10 Uhr an der Lukaskirche, Gatherweg 109. Der Rundgang endet gegen 13.30 Uhr in der Moschee der Union der Roma, Posener Straße 209. Wer teilnehmen möchte, kann sich per Mail unter post@lukas-kirche.de und Dirk.Sauerborn@polizei.nrw.de und unter den Rufnummern 21 94 35 und 0176 / 32 11 55 22 anmelden.