Auch Jugend der Parteien kooperiert

100 Tage sind vergangen, seitdem die Mitglieder von SPD, Grünen und FDP in Düsseldorf für ein Kooperationspapier gestimmt haben, das politische Ziele auf kommunaler Ebene definiert. Dieser Kooperationsvertrag hat auch die Jugendverbände der Parteien dazu veranlasst, gemeinsame politische Ziele zu definieren und so eine teilweise Zusammenarbeit mit dem Ziel erfolgreicher Kommunalpolitik zu forcieren. So heißt es in der Präambel eines durch Jusos, Grüne Jugend und Junge Liberale erarbeiteten Positionspapiers.

„Im Sinne der jetzt 100 Tage andauernden Kooperation unserer Mutterparteien möchten wir mit diesem Forderungspapier die Arbeit der Ampel im Stadtrat unterstützen und jungpolitische Positionen vorantreiben. Zu einer zukunftsweisenden Politik unserer Stadt gehören Nachhaltigkeit, Schuldenfreiheit und Generationengerechtigkeit.“

So setzen sich die drei Verbände unter Anderem zum Ziel, den Nachtbusverkehr zu stärken, den Radverkehr weiter zu fördern und sich um ein weiter wachsendes Car- Sharing-Angebot zu bemühen.

Kritisch blickt man dagegen auf die Videoüberwachung in der Düsseldorfer Altstadt. Generelle sowie ein temporäre Alkoholverbote in der Altstadt lehnen die Jugendverbände geschlossen ab.