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Ermittlungen

Auch Düsseldorfer Professoren gekauft?

03.09.2009 | 18:19 Uhr

Düsseldorf. In die Doktortitel-Affäre sollen auch ein oder mehrere Professoren der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität verwickelt sein. Das teilte NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) gestern dem Landtag mit.

In seinem Bericht erklärte Pinkwart, dass insgesamt 16 Professoren aus Nordrhein-Westfalen unter dem Verdacht stünden, für Doktoranden-Betreuung Geld genommen zu haben.

Kölner Staatsanwälte ermitteln seit 2007 gegen ein Unternehmen in Bergisch Gladbach und bundesweit etwa 100 Hochschullehrer. Das Institut für Wissenschaftsberatung soll Professoren hohe Summen dafür gezahlt haben, dass sie Kandidaten zur Promotion annahmen. Ob die Promovenden das wussten, ist noch unklar.

Der Rektor der Heinrich-Heine-Universität Michael Piper betonte: „Die Universität sichert der Staatsanwaltschaft die volle Unterstützung bei ihren Ermittlungen zu”. Bisher sei der Hochschule aber noch kein konkreter Verdacht mitgeteilt worden.

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