Andreas Rimkus: „Der Mindestlohn zahlt sich aus“

„Die erste Zwischenbilanz nach sechs Monaten Mindestlohn fällt durchweg positiv aus. Der Mindestlohn wirkt“, betont der Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete Andreas Rimkus. Dass rund 3,7 Millionen Menschen jetzt mehr auf dem Gehaltszettel haben, macht sich auf dem Arbeitsmarkt positiv bemerkbar. „Wir haben die niedrigste Arbeitslosenquote seit 24 Jahren. Es gab also keine Jobverluste – wie von den Mindestlohn-Kritikern erwartet wurde. Arbeitskräfte werden weiterhin gesucht. In Düsseldorf ist seit Monaten die Zahl der Arbeitslosen kontinuierlich gesunken“, so Rimkus. In der Landeshauptstadt ist die Arbeitslosenquote gegenüber Mai von 8,6 Prozent auf jetzt 8,5 Prozent gesunken (Bericht 1. Lokalseite). Vor einem Jahr betrug die Arbeitslosenquote noch 8,7 Prozent.

Außerdem ist in ganz Deutschland die Zahl derer, die trotz Job auf Hartz IV angewiesen sind, seit Anfang des Jahres laut der Bundesagentur für Arbeit um 45 000 zurückgegangen. „Wenn weniger Menschen aufstocken müssen, spart das allen Steuerzahlern viel Geld“, erklärt Andreas Rimkus. Auch der Einzelhandel profitiert seit der Einführung des Mindestlohns vom höheren Lohn der Menschen: Der Umsatz ist laut dem Statistischen Bundesamt im Frühjahr gestiegen wie seit fünf Jahren nicht mehr. Auch die Taxibranche gab Entwarnung und erklärte, dass es zu keinen dramatischen Kundenrückgängen im Tagesgeschäft gekommen sei.

„Für mich steht fest: Sechs Monate Mindestlohn bedeuten 180 Tage arbeitsmarktpolitischen Fortschritt. Umso wichtiger ist es, dass wir weiter an einer korrekten Dokumentation und einer ordentlichen Kontrolle festhalten. Nur so können wir Schwarzarbeit, Schattenwirtschaft und Dumpinglöhne verhindern und dafür sorgen, dass der Mindestlohn weiter positiv wirkt“, erklärt der Düsseldorfer SPD-Bundestagsabgeordnete.