Altstadt-Wirte sauer wegen Privatkonzert von Marius Müller-Westernhagen
07.09.2012 | 17:54 Uhr 2012-09-07T17:54:00+0200
Düsseldorf. Der gebürtige Düsseldorfer Marius Müller-Westernhagen spielte Donnerstagabend ein Privatkonzert im „Quartier Bohème“ auf der Ratinger Straße. Den Wirten im Umfeld stieß das bitter auf, denn der 20-Tonnen-Lkw mit Bühnentechnik stand vor ihren Terrassen und bei ihnen blieben deshalb die Gäste fern.
Gäste des „Quartier Bohème“ waren begeistert, aber Wirte an der Ratinger Straße reagierten sauer: Ein riesiger Lastwagen, auf dem in großen Lettern „Black Box Music“ prangte, stand abends auf der Ratinger Straße und ließ kaum noch Platz für die vielen Gäste, die hier bei gutem Wetter traditionell auf der Straße Bier trinken.
Der 20-Tonner gehört einer Berliner Firma. Die sorgte für die Bühnentechnik wie Klang und Licht bei einem Privatkonzert von Rockstar Marius Müller-Westernhagen im „Quartier Bohème“. Dafür gab es allerdings keine Karten zu kaufen. Am Donnerstagabend gab der gebürtige Düsseldorfer ein Privatkonzert im Club.
Das einstündige Konzert war der Höhepunkt der „Media Gala 2012“ der Medienfirma Nielsen. Als Gäste wurden nur geladene Mitarbeiter aus dem Verlagswesen begrüßt, die exklusiv den Songs von Müller-Westernhagen lauschen konnten. „Wir bieten den Henkelsaal öfter für Termine von Kunden an“, so Torsten Albes, Manager des „Quartier Bohème“.
Marius Müller-Westernhagen habe ein Best-of seines Repertoires gespielt. „Ich habe die Liste der Songs mit Liedern wie ,Sexy’, ,Mit 18’ oder auch ,Freiheit’ und ,Johnny Walker’ noch im Kopf“, so Torsten Albes über das Programm.
13:38
Wenn der LKW im Parkverbot stand, hätte man die Polizei rufen können, wenn nicht, Pech! Man kann sich schließlich nicht aussuchen, wer auf öffentlichen Straßen parkt.
außerdem kann Marius parken, wenn Marius parken möchte. Wen interessieren schon abgehalfterte ratinger Wirte?
10:01
was ist wohl besser - sich in Ratingen dummsaufen oder in Ratingen Marius kucken?
00:33
Ist doch schön, daß Herr Westernhagen mal wieder zu Hause gespielt hat.
Aber warum hat man denn den LKW nach dem Aufbau der Anlage nicht einfach woanders hin gefahren. Dadurch Ärger zu verursachen war doch völlig unnötig...
23:45
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23:44
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23:26
Vielleicht sollte man auch die Besucher dieser Veranstaltung entschädigen, dass sie sich den Westernhagen anhören mussten... ;-)
21:41
Natürlich müssen die Wirte wegen des Verdienstausfalls entschädigt werden. Es ist unfassbar, wie die Verwaltung so etwas genehmigen kann.
20:25
Muss einer die Wirte entschädigen *lol
Jeder 10.000 Euro wegen fehlenden Gästen hahahah
19:16
so, und was jetzt?
ich würde mal sagen: 2 Jahre Straflager für Westernhagen bei den Pussy Riots