Alles rund um die Prothese

Das Modell eines Knies
Das Modell eines Knies
Foto: Lars Heidrich
Was wir bereits wissen
Das St. Vinzenz-Krankenhaus in Derendorf lädt zum Info-Tag ein. Am Samstag, 7. Februar, von 10 bis um 14 Uhr, in die Klinik an der Schloßstraße 85.

Düsseldorf..  Auf seinen Gelenken legt der Mensch im Laufe seines Lebens rund 80 000 Kilometer zurück. Das entspricht einer doppelten Umrundung der Erde. Am meisten beansprucht sind neben dem Fuß das Knie- und das Hüftgelenk. Hier treten die meisten Verschleißerscheinungen auf und das beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich.

Sind alle herkömmlichen Verfahren ausgeschöpft muss das Gelenk meist durch eine Prothese ersetzt werden, um wieder schmerzfrei laufen zu können. Welche Verfahren dabei heute helfen und wie sie angewendet werden zeigt ein Erlebnistag am St. Vinzenz-Krankenhaus in Derendorf. Direkt und live zum Anfassen gibt es die Prothesen samt Vorstellung der neuesten Therapieverfahren auf dem Gebiet des Gelenkersatzes am Samstag, 7. Februar, von 10 bis um 14 Uhr, im St. Vinzenz-Krankenhaus an der Schloßstraße 85.

Was ein Kunstgelenk mit einem Maßanzug gemeinsam hat

Unter dem Motto „Orthopädie zum Anfassen“ zeigen Experten, was ein Kunstgelenk mit einem Maßanzug gemeinsam hat, was zum Beispiel bei einer Knie-OP passiert und wie Patienten danach wieder „auf die Beine“ kommen. Die Besucher können bei einer Fußdruckmessung Fehlbelastungen des Fußes testen, Kunstgelenke begutachten und Ärzten bei einer simulierten Live-OP über die Schulter schauen.

Vorgestellt wird unter anderem die neueste Generation eines „Navigationsgerätes“, das Implantate während der OP zielgenau justiert. Neben Vorträgen zu Knie-, Hüft- und Fußoperationen bietet der Infotag Aktionen wie Fußdruckmessung, Belastungstests, Übungen mit Physiotherapeuten und Wissenswertes zu Wechseloperationen und der Zeit nach der Operation in der Reha. Die Veranstaltung ist ein Angebot des EndoprothetikZentrums der Maximalversorgung am St. Vinzenz-Krankenhaus. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter: http://bit.ly/endoprothese