Air Berlin sagt Lufthansa in Düsseldorf den Kampf an
29.12.2011 | 15:27 Uhr 2011-12-29T15:27:00+0100
Düsseldorf.Düsseldorfs Flughafen-Chef Christoph Blume rechnet kommendes Jahr mit mehr Langstrecken von Düsseldorf aus. Dabei setzt er nicht nur auf die am Rhein stark expandierende Lufthansa, die ab 1. Juni Tokio als neue Destination anbietet und zusätzlich Shanghai und Neu Delhi als Wunsch-Ziele hat. Blume setzt auch auf die Air Berlin, die im Frühjahr dem weltweiten Luftfahrt-Bündnis „Oneworld“ beitritt. Denn für die künftigen Air Berlin-Partner wie American Airlines, Cathay Pacific aus Hongkong, Qantas aus Australien oder Royal Jordanien, wird damit das Drehkreuz Düsseldorf interessant.
Attraktives Drehkreuz
Denn Air Berlin als künftiger Partner kann mit ihrem starken Angebot in Düsseldorf zum einen als Zubringer die Flieger der Partner-Airlines füllen aber auch deren Passagieren von hier aus weiter zu europäischen Zielen fliegen. Möglicherweise, so der Wunsch des Düsseldorfer Flughafen-Managers, ziehen die Oneworld-Partner Flüge von Frankfurt ab, wo Lufthansa und ihre Partner des Konkurrenz-Bündnisses Starallianz überproportional stark sind. Und Christoph Blume setzt auch darauf, das der Großraum Düsseldorf als Wirtschafts-Region mit 18 Millionen Einwohnern für die Oneworld-Gesellschaften interessant ist.
Bei Air Berlin rüstet man sich fürs kommende Jahr. Dabei arbeitet man mit Hochdruck auf zwei Ebenen: Bei den weiteren Vorbereitungen zum Oneworld-Beitritt und beim Konkurrenz-Kampf gegen die Lufthansa, die Air Berlin in Düsseldorf gerne wieder als Nummer 1 ablösen möchte. „Der Kampf um die Lufthoheit in Düsseldorf hat längst begonnen“, sagt ein Luftfahrt-Insider. „Wer den gewinnt, ist völlig offen.“
Die Air Berlin will dabei nicht den Kürzeren ziehen, sieht sie doch Düsseldorf als Folge der LTU-Übernahme als ihr Hoheitsgebiet und ihren Heimatmarkt, den sie der Kranich-Airline Lufthansa nicht kampflos überlassen will. Deswegen legt Air Berlin ihr Hauptaugenmerk auf Berlin – und Düsseldorf, wo die finanziell angeschlagene Fluggesellschaft keineswegs spart sondern weiter investiert.
Angleichung der Systeme
Deswegen ist bereits der Oneworld-Beitritt weit fortgeschritten: Die Angleichung der Buchungs- und AbfertigungsSysteme an die der künftigen Partner ist weitgehend abgeschlossen, zahlreiche Air Berlin-Flüge haben bereits Flugnummern von sieben Oneworld-Partnern, unter anderem Iberia, British Airways, Finnair oder American Airways. Auch das Bonus-System Topbonus kooperiert bereits mit einigen Vielfliegerprogrammen der Partner und hat im Terminal C einen exklusiven Wartebereich für Silber- und Gold-Kunden eingerichtet: Hier gibt’s kostenlose Getränke und Zeitungen.
Eins steht fest: Beim Kampf um die Lufthoheit werden die Fluggäste gewinnen. Durch noch mehr Ziele und günstige Preise.
04:40
Auch wenn die deutsche Luftaufsicht nicht solche Weicheier sind wie die der EBA, werde ich AirBerlin meiden.
Nicht das da auch mal eine Tür rausfliegt weil man es mit der Wartung nicht so genau nimmt oder die Wartungsinerwalle für Systemwichtige Teile um den Faktor 5 erhöht. Mehdorn hatte die Prüfintervalle der Achsen der ICE3 von ca. 60.000 auf ca. 300.000 erhöht.
Schließlich ist Mehdorn "The only one" dort nun am Werke und nachdem er die Bahn schon ruiniert hat, sicherlich er hat erfolgreich die Vorgaben der Politik umgesetzt, habe ich da so gewisse Bedenken.
Ob der Kunden gewinnt bei dem "Kampf um die Lufthoheit" glaube ich nicht. Nach Billig kommt meißt das "teurer Erwachen".
11:37
... erstmal dafür sorgen dass in ihrem Abflugbereich genügend Toiletten zur Verfügung stehen. Wenn man da mal dringend muss steht man nämlich bei der geringen Anzahl vor verschlossenen Türen.
22:06
Prima, dann kann man den Flughafen Dortmund ja ersatzlos streichen. Der wird ja dann in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, und nur noch mehr Subventionen fressen.