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Japan-Tag

700.000 Besucher kamen zum 11. Japan-Tag nach Düsseldorf

03.06.2012 | 17:43 Uhr
Zum 11. Japan-Tag kamen etwa 700.000 Menschen ans Rheinufer in der Landeshauptstadt. Foto: Uwe Schaffmeister

Düsseldorf. Taiko-Trommelklänge ertönen von der Bühne am Burgplatz. Mädchen und Jungen in Cosplay-Kostümen tummeln sich mit tausenden weiteren Besuchern in der City: Zum Japan-Tag am Samstag gab es zwischen Burgplatz und Landtag wieder allerhand Kulinarisches, Musikalisches und Kulturelles aus dem Land der aufgehenden Sonne.

Große und kleine Besucher schlenderten mit Wasser-Yoyos die Rheinuferpromenade entlang. Die waren für einen Euro beim Pavillon der Japanischen IHK erhältlich. Dabei handelt es sich um straußeneigroße, mit Wasser befüllte Luftballons. An den bunt-verzierten Ballons ist ein Gummiband befestigt, mit dem dieser dann auf und ab geschwungen werden kann.

Besondere Begeisterung fand auch „Ikebana“. Der Japanische Club hatte bereits um 17 Uhr alle Blumenarrangements verkauft. Kein Durchkommen gab es zudem beim Origami-Papierfalten, der Kimono-Anprobe und der Kalligraphie. Die Foto-Aktion, bei der sich jeder, durch Gucklöcher in Pappaufstellern, einmal als Pokemon oder Sumo-Ringer ablichten lassen konnte, war bei vielen sehr beliebt.

Japantag ganz bunt

Die meisten Besucher sind verkleidet. Traditionelle japanischen Strohhüte, die Sugegasa, kommen als Kopfbedeckung zum Einsatz. Fächer fanden bei strahlender Sonne nicht nur als Accessoire Verwendung. Sowohl japanische als auch deutsche Frauen und Mädchen trugen geblümte Kimonos. Und natürlich die Cosplay-Anhänger kamen in ihren selbstgenähten Kostümen (Bericht 2. Lokalseite). Verkleidet als Pokemon, Hello Kitty, Sailor Moon oder auch Zelda verteilten sie „Free Hugs“. Auf Plakaten, die sie um den Hals trugen oder in der Hand hielten machten sie auf die „kostenlosen Umarmungen“ aufmerksam.

Japanische Merchandising-Artikel

Traditionelles Schaulaufen am Rhein: junge Cosplay-Fans. Foto: Uwe Schaffmeister

An den Verkaufsständen entlang der Rheinuferpromenade hat auch Maren Ziegler aus Hattingen zugeschlagen: „Ich habe mir schon Poster und Anstecker gekauft. Viele japanische Artikel bekommt man einfach nur hier“, sagt die 19-Jährige. Neben Kuscheltieren, Mangas, japanischen Sachbüchern und japanischen Wunschglocken, gab es auch die traditionell japanischen Sandalen, Zori, mit den passenden Tabi-Socken zu kaufen.

Während auf der ADAC-Bühne am Mannesmannufer um 17 Uhr ein Karaoke-Wettbewerb stattfindet, haben sich Lena Hoffmann und Janet Haats zu einer Verschnaufpause am Johannes-Rau-Platz niedergelassen. „Wir haben schon die Cosplayer fotografiert, die hier so rumlaufen“, erzählen die beiden Mädels, die der japanische Verkleidungstrend fasziniert.

Zum Feuerwerk um 23 Uhr schien die City ab 22 Uhr noch mal richtig voll zu werden. Mit Decken und Campingstühlen ausgerüstet, richteten sich viele Begeisterte für das große japanische Feuerwerk ein, das unter dem Motto „200 Jahre Grimms Märchen“ den nächtlichen Himmel mit Fabeltieren, Herzen, Sternen und dem berühmten Goldregen erstrahlen ließ.

Japanische Tradition

Von Kathrin Serong



Kommentare
04.06.2012
00:21
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Name von Moderation entfernt | #2

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04.06.2012
00:20
700.000 Besucher kamen zum 11. Japan-Tag nach Düsseldorf
von hutterp | #1

Dei Rheinpromenade hat insgesamt eine Fläche von nicht einmal 200.000 Quadratmeter.
Das entspricht nicht dem Veranstaltungsgelände der Duisburger Loveparade.
In Duisburg war von etwa 400.000 - 500.00 Menschen die Rede, die die Loveparade besuchten.

Jettz kann sich jeder Gedanken darüber machen, ob es wirklich 700.000 Besucher in Düsseldorf waren.

Realistisch sind etwa 150.000 - 200.000 Besucher.


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