51 Bäume im Stadtgebiet müssen wegen Pilzen weichen

Nach einer aktuellen Kontrolle durch die Gärtnermeister müssen aus Gründen der Verkehrssicherheit 51 Bäume weichen. Sie werden ab der kommenden Woche durch Fachfirmen im Auftrag des Gartenamtes gefällt. In den meisten Fällen werden die Lücken durch Ersatzpflanzungen gefüllt. Die Fällungen können nicht aufgeschoben werden. Im Vorfeld werden die Bäume aber auf Niststandorte überprüft.

Die Kontrollen haben gezeigt, dass der Befall der Bäume mit holzzersetzenden Pilzen weiter zunimmt. Die Pilze verringern die Festigkeit des Holzes und gefährden somit die Stand- und Bruchsicherheit des Baumes.

Im Stadtbezirk 1 müssen zwei Bäume weichen. An der Graf-Adolf-Straße zeigt eine Kastanie tiefe Morschungen am Stammfuß, an der Louise-Dumont-Straße 9 weist eine Eberesche durch Pilzbefall (Lackporling) Schadsymptome auf.

Im Stadtbezirk 2 müssen drei Bäume gefällt werden. Zwei Scheinakazien An der Icklack sind vom Schwefelporling befallen. Weiterhin zeigt eine Kastanie am Kinderspielplatz Kühlwetterstraße Schadsymptome des so genannten Kastanienblutens.

Zehn Bäume sind indes im Stadtbezirk 3 betroffen, darunter sind vier bereits abgestorbene Platanen auf dem Parkplatz am Südfriedhof. An der Moorenstraße werden zwei Linden gefällt, eine weist einen Sturmschaden auf, die andere hat starke Schädigungen am Stamm. An der Morsestraße lautet die Diagnose für eine weitere Kastanie auf einen Bakterienbefall im fortgeschrittenen Stadium. Drei Scheinakazien zeigen tiefe Morschungen am Stammfuß, eine befindet sich an der Schloßmannstraße, die beiden anderen Bäume stehen auf der Sonnenstraße.

In den linksrheinischen Stadtteilen stehen elf Bäume zur Fällung an. Auf dem Gelände der Benediktusschule müssen zwei Pappeln und eine Linde noch aufgrund der Schädigungen durch Sturm Ela gefällt werden. Zudem wird eine bereits abgestorbene Eberesche an der Lanker Straße entnommen. Kastanien sind auch linksrheinisch betroffen, ein Baum an der Heerdter Landstraße und gleich zwei an der Krefelder Straße/Berzeliusstraße. Holzzersetzende Pilze haben insgesamt vier Bäume stark geschädigt. Schwefelporling wurde bei zwei Scheinakazien an der Knechtstedenstraße diagnostiziert, an der Tannhäuserstraße hat der Lackporling eine Eberesche sehr stark geschädigt.

Im Stadtbezirk 5 müssen insgesamt zehn Bäume gefällt werden. In der Kleingartenanlage Stadionweg haben zwei Bäume so genannte Zwiesel ausgebildet. Zwei weitere Bäume, eine Birke und eine Kirsche, in dieser Kleingartenanlage haben tiefe Morschungen im Stamm. Aufgrund von Sturmschäden wird ein kleiner Apfelbaum in der Grünanlage Heinrich-Holtschneider-Weg gefällt. In dieser Grünanlage wird auch eine junge Kastanie aufgrund einer Komplexerkrankung gefällt. Holzzersetzende Pilze haben eine Linde und einer Eiche stark zugesetzt. Bei der Eiche auf dem Spielplatz Goldregenweg wurde der besonders aggressive Brandkrustenpilz festgestellt. Der Lackporling hat die Linde an der St.-Görres-Straße geschädigt. Aufgrund von massiven Sturmschäden müssen eine Eiche am Wacholder Weg und eine Scheinakazie auf dem Spielplatz Hoppengarten weichen.

Im Stadtbezirk 6 wird eine Weide am Spielplatz Volkardeyer Weg gefällt.

Im Stadtbezirk 7 müssen fünf Bäume weichen. Eine Kirsche an der Erkrather Landstraße, sowie zwei Ebereschen auf der Straße Am Scheidt sind abgestorben. Außerdem müssen zwei große Ahornbäume Am Gartenkamp gefällt werden.

Im Stadtbezirk 8 muss auf der Straße Alt Eller eine Kastanie aufgrund eines Kronenanrisses gefällt werden.

Im Stadtbezirk 9 wird eine Eiche an der Steubenstraße gefällt.

Im Stadtbezirk 10 müssen sieben Bäume weichen. Ein abgestorbener Ahorn wird auf der Josef-Kleesattel-Straße entnommen. Drei Scheinakazien, davon zwei an der Corellistraße und eine weitere an der Stettiner Straße zeigen massive Morschungen, verursacht durch Schwefelporlingsbefall. Ein Götterbaum am Hugo-Wilderer-Weg zeigt ebenfalls deutliche Schadsymptome von Pilzen. Heftige Morschungen an den Stämmen von zwei alten Kastanien gibt es Am Kapeller Feld.