400 Fünftklässler in Düsseldorf mehr als im Vorjahr

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Was wir bereits wissen
Ab heute starten die Anmeldungen für die weiterführende Schulen, zunächst bei den Gesamtschulen. Die Stadt erwartet einen großen Ansturm.

Düsseldorf..  Mit Spannung blicken die Leiter der weiterführenden Schulen auf den Februar. Heute starten die Anmeldungen, zunächst für die Gesamtschulen im sogenannten vorgezogenen Verfahren, drei Wochen später folgen die Haupt- und Realschulen sowie die Gymnasien. Für Letztere rechnet Dezernent Burkhard Hintzsche erneut mit einem „sehr unterschiedlichen Nachfrageverhalten“ der Eltern. Schulprofil, Erreichbarkeit sowie die Bevölkerungsentwicklung im Stadtteil seien dabei ausschlaggebende Faktoren.

So lagen vor einem Jahr für die Spitzenreiter Cecilien- und Humboldt-Gymnasium 173 bzw. 172 Anmeldungen vor. Beide Gymnasien mussten Bewerber ablehnen. Indes wollten im ersten Schritt nur 63 Jungen und Mädchen ans Luisen-Gymnasium, nur 89 ans traditionsreiche Görres-Gymnasium.

Problem für die Stadt

Für die Stadt ein Problem. Sie strebt an, innerhalb einer Schulform möglichst gleich starke Eingangsklassen zu bilden. Deshalb wird sie auch in diesem Jahr benachbarte Gymnasien bitten, die Aufnahmeentscheidungen aufeinander abzustimmen. Heißt: Eltern, die ein beliebtes Gymnasium im Blick haben, müssen erneut mit „Umberatungen“ an eine andere Schule rechnen.

Hintzsche geht davon aus, dass an einigen weiterführenden Schulen fünf Eingangsklassen gebildet werden, um dort möglichst viele Kinder aufnehmen zu können. Dafür sind nicht nur Elternwünsche, sondern auch weiter steigende Schülerzahlen verantwortlich. Zurzeit besuchen 3950 Jungen und Mädchen in Düsseldorf eine fünfte Klasse, im kommenden Schuljahr werden es rund 400 mehr sein. Wie sich dieser Zuwachs auf die einzelnen Schulformen auswirkt, mag Hintzsche nicht prognostizieren. „Wir gehen davon aus, dass die Zahl der zu bildenden Eingangsklassen die aktuelle Anzahl der Parallelklassen im fünften Jahrgang übersteigt“, sagt er. Im Frühjahr soll es Koordinierungsgespräche geben, wo genau zusätzliche Eingangsklassen gebildet werden können.