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40.000 Bienen vom Hoteldach liefern Hyatt-Gästen Honig

15.12.2011 | 11:31 Uhr
Das Hyatt Hotel im Düsseldorfer Medienhafen. Foto: Kai Kitschenberg/ WAZ FotoPool

Hafen.   Sylvester Stallone, die deutschen Fußball-Nationalspieler und Lena Meyer-Landrut waren zu Gast, und die bis zu 4000 Euro teure Präsidentensuite war 71 Mal belegt: Die Leitung des Hyatt Regency im Medienhafen blickt zufrieden auf das erste Jahr nach der Eröffnung zurück.

Frühstücksgäste im Hyatt Regency im Medienhafen genießen ein lokales honigsüßes Exklusiv-Produkt: „Hafengold“. 15 Kilo Bienennektar erwirtschafteten „40 000 neuen Mitarbeiterinnen“, so berichtet Hoteldirektorin Monique Dekker stolz über die Bienenvölker, die 65 Meter hoch über dem Hafen auf dem Hoteldach leben und arbeiten. „Eine ideale Lage“, schwärmt Imker Alfred Luchten. 6000 Arbeitsbienen überwintern sogar in lüftiger Höhe.

Verluste durch Klitschko-Absage

Auch Dank der übrigen 190 Mitarbeiter und 30 Auszubildenden kann das Hafenhotel zufrieden auf sein erstes Jahr zurück blicken: Rund 55 % Belegung bei einem Durchschnittspreis von 190 Euro pro Gast. An 25 Tagen lag die Auslastung sogar bei über 90 %. Obwohl das Hotelgeschäft immer auch mit aktuellen Unwägbarkeiten belastet wird. Dekker „Durch die Absage des Klitschko-Kampfes haben Hotels 30 bis 40 % der Belegung verloren.“

Die 158 Quadratmeter große Präsidenten-Suite mit dem spektakulären Blick über Düsseldorf war 71 mal belegt (Preis pro Nacht je nach Jahres- und Messezeiten: 2000 bis 4000 Euro). Sylvester Stallone war hier zu Gast, die deutsche Fußballnationalmannschaft, Lena und auch andere Prominente, die nicht genannt werden wollen. Die Adresse ist auch attraktiv für Film- und Fernsehteams. Dekker: „Eine spannende Zeit.“

157 Kilo Marshmellows in Champagner-Lounge vernascht

Das zweite Jahr soll noch spannender werden, nicht nur für die Gäste, von denen 40 % aus dem Ausland kommen, sondern auch für die Düsseldorfer. Die lokale Rate für Einheimische liegt bei 120 Euro pro Nacht. Die umliegenden Büros nutzen schon jetzt gerne das Mitarbeiter-Restaurant „Café D.“ Nur zehn Prozent der Lunch- und Dinner-Gäste wohnen auch im Hotel, die meisten genießen die Lage am Rhein stundenweise. 50:50 beträgt das Verhältnis von Hotelgästen und Auswärtigen beim „Rive-Spa“, für das inzwischen eine Mitgliedschaft entwickelt worden ist.

Die Halbinsel mit der futuristischen Pebble’s-Bar soll im Sommer noch mehr Gäste anlocken, auch solche, die immer noch Monkey’s Affeninsel nachtrauern. Dekker: „Zu uns können auch Leute mit Rücksack kommen und ihre Butterbrote auspacken.“ An den in diesem Jahr (zu) wenigen schönen Sommerabenden wurden beim „Afterwork@Pebble’s“ schon mal 700 Gäste gezählt.

Bau Hyatt-Hotel Düsseldorf

Dann ist statt des Hyatt-Honigs allerdings eine weniger gesunde Süßigkeit gefragt: Im ersten Jahr wurden satte 157 Kilo Marshmellows in der Champagner-Lounge vernascht.

Inge Hufschlag



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