37-Jähriger liefert sich wilde Verfolgungsjagd mit Polizei über Autobahnen

Mehrere Streifenwagen waren nötig, um den Flüchtigen zu stoppen.
Mehrere Streifenwagen waren nötig, um den Flüchtigen zu stoppen.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Mehrere Streifenwagen haben einen 37-jährigen Kriminellen von Düsseldorf aus über die A59, die A46 und die A3 bis Leverkusen verfolgt.

Düsseldorf.. Szenen fast wie im Actionfilm: Ein 37-jähriger Krimineller hat sich in der Nacht zu Donnerstag eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei über mehrere Autobahnen geliefert.

Gegen 23.40 Uhr am Mittwochabend war eine Funkstreife in Düsseldorf-Garath auf den Mann in seinem geparkten Ford Focus aufmerksam geworden. Als der Fahrer die Beamten sah, gab er Gas und flüchtete auf die A59 in Richtung Düsseldorf. Die Polizisten nahmen die Verfolgung über die A46 und die A3 bis nach Leverkusen auf.

Streifenwagen beschädigt

Während der Flucht versuchte der Ford-Fahrer die Beamten laut Polizeibericht "durch rücksichtlose Fahrmanöver" abzuschütteln. An der Anschlussstelle Leverkusen-Opladen fuhr er schließlich von der Autobahn ab. Kurz darauf gelang es der Polizei mit mehreren Streifenwagen, den Flüchtigen zu stoppen. Dabei wurde nicht nur dessen Wagen, sondern auch ein Polizeiwagen und ein geparktes Fahrzeug beschädigt. Trotzdem gab der 37-Jährige nicht auf und setzte seine Flucht zu Fuß fort. Mehrere Beamte überwältigten ihn schließlich und nahmen ihn fest.

Am Ende war auch klar, wieso der Mann die Flucht ergriffen hatte: Bei seiner Überprüfung stellten die Polizisten fest, dass es sich um einen international gesuchten Betrüger handelt. Er wird noch im Laufe des Donnerstags einem Haftrichter vorgeführt. (we)