35 Platzverweise bei Dügida-Demo – Linke stürmen Sperren

Bei der Dügida-Demo in Düsseldorf wurde am Montag ein Polizist verletzt.
Bei der Dügida-Demo in Düsseldorf wurde am Montag ein Polizist verletzt.
Foto: Archiv/dpa
Was wir bereits wissen
Wenige Teilnehmer, große Wirkung: 60 Dügida-Anhänger haben in Düsseldorf demonstriert. Linke wollten Sperren stürmen, ein Polizist wurde verletzt.

Düsseldorf.. Bei einer Kundgebung der islamfeindlichen Dügida ist am Montag in Düsseldorf ein Polizist verletzt worden. Eine Demonstrantin bekam Pfefferspray ab. Die Polizei stellte Anzeige gegen mehrere Dügida- und Gegendemonstranten – wegen Landfriedensbruchs, Körperverletzung, Beleidigung, Widerstands und Verstößen gegen das Versammlungs- und Waffengesetz.

Weniger als 60 Anhänger des Düsseldorfer Pegida-Ablegers Dügida hatten versammelten sich am Abend in der Landeshauptstadt versammelt. Die Demo zogen von der Friedrich-Ebert-Straße zur Scheurenstraße/Adersstraße und wieder zurück.

Dügida Die Polizei nahm zwei Demonstranten fest: Einer hatte Pfefferspray dabei, der andere hatte Journalisten bespuckt und beleidigt. Außerdem war er vermummt.

Schon vor Beginn der Kundgebung hatte es Randale gegeben: 50 linke Gegendemonstranten versuchten mehrfach, Sperren zu durchbrechen. Die Polizei setzte Pfefferspray ein, um die Demonstranten zurückzudrängen.

Ein Polizist (25) wurde dabei durch einen Faustschlag schwer verletzt: Er blieb stationär im Krankenhaus. Eine Demonstrantin wurde wegen eines Pfefferspray-Treffers behandelt.

35 der linken Demonstranten, darunter sieben Minderjährige, wurden an der Grupellostraße gestoppt. Die Beamten nahmen ihre Personalien auf und sprachen Platzverweise aus.