30 Millionen für den Kö-Bogen
24.06.2009 | 21:01 Uhr 2009-06-24T21:01:00+0200Der politische Streit um Düsseldorfs großes Bauprojekt Kö-Bogen flammt heute im Stadtrat erneut auf.
SPD und Linke stellen Höhe und Fristen der Bürgschaften von fünf Banken über insgesamt 120 Millionen Euro in Frage. Daran ist die Stadtsparkasse mit rund 30 Millionen beteiligt.
Zweifel, ob das Großprojekt in die „Risikostruktur” der Gesamtheit der Kredite passt, weist die Sparkasse weit von sich. Ein exzellenteres Bauvorhaben gebe es kaum, sagen die Befürworter; deshalb werde auch nichts schiefgehen.
SPD-Fraktionschef Günter Wurm ist jedoch skeptisch, weil der Rat seinen Verkaufs-Beschluss heute auf „zwei kleine neugegründete Gesellschaften” erweitern soll (die NRZ berichtete). Wurm zieht Parallelen zu den Wohnungen der LEG, deren offizieller Käufer sich nun als eine Reihe unbekannter Minifirmen ohne Bindungen entpuppe. „Hier wurden die Öffentlichkeit und vor allem die Mieter getäuscht.” Beim Kö-Bogen müsse ausgeschlossen werden, dass die Stadt die Entwicklung nicht mehr im Griff habe.
OB Elbers hält die Kritik an Investoren und Banken für unberechtigt. disc
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