24 Kitas blieben geschlossen

24 der insgesamt 101 städtischen Kindertagesstätten blieben gestern in Düsseldorf streikbedingt geschlossen. In 32 weiteren Einrichtungen gab’s einen Notdienst, dort konnten nur 724 Kinder betreut werden. In diesen 56 Einrichtungen stehen normalerweise rund 3590 Betreuungsplätze zur Verfügung. Insgesamt 267 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (202 Vollzeitkräfte und 65 Teilzeitkräfte) befinden sich in den Kindertagesstätten im Ausstand. Die Jugendfreizeiteinrichtungen Heinrich-Walbröhl-Weg und Kiefernstraße blieben streikbedingt geschlossen. Der Betrieb in den übrigen Jugendfreizeiteinrichtungen und in den Offenen Ganztagsschulen läuft ordnungsgemäß.

293 Kinder wurden in den vergangenen Tagen bereits über den i-Punkt Familie in Notplätze vermittelt. Insgesamt 296 Eltern hatten sich bis Montag dort gemeldet und in den meisten Fällen konnte Hilfestellung gegeben werden. Notplätze bedeutet, dass Kinder, die anderweitig nicht untergebracht werden können, im Rahmen der personellen Ressourcen in anderen städtischen Kitas oder bei freien Trägern betreut werden.

Wegen einer erneuten Demonstration von Verdi gestern konnten einige Busse und Straßenbahnen der Rheinbahn nicht wie gewohnt fahren. Betroffen waren die Linien 701, 706, 715, SB50, 780, 782 und 785. Sie mussten ihre Fahrt kurzfristig unterbrechen oder Umleitungen fahren. Doch es war nicht auszuschließen, dass auch andere Linien betroffen sind. Die Rheinbahn empfahl den Fahrgästen, alternativ die U-Bahnen sowie die S-Bahnen der Deutschen Bahn zu nutzen. Die Demonstranten sammelten sich ab 12 Uhr am Burgplatz und marschierten über Mühlenstraße, Grabbeplatz, Heinrich-Heine-Allee, Maximilian-Weyhe-Allee zur Zwischenkundgebung an der Kaiserstraße und von dort weiter über Fischerstraße und Sittarder Straße zum Joseph-Beuys-Ufer.