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18-Jähriger sprang aus fahrendem Zug - schwer verletzt

02.02.2012 | 13:04 Uhr
18-Jähriger sprang aus fahrendem Zug - schwer verletzt

Düsseldorf.   Auf der Flucht vor einer Fahrkartenkontrolle ist ein 18-Jähriger in Düsseldorf am Mittwochabend aus einer fahrenden Straßenbahn gesprungen. Dabei verletzte er sich schwer und kam ins Krankenhaus. Die Kölner Landstraße war bis gegen 19.15 Uhr in Richtung Innenstadt gesperrt.

Schwere Verletzungen zog sich Mittwochabend ein 18-jähriger Düsseldorfer zu, als er während einer Fahrscheinkontrolle in der U 74 plötzlich aus dem fahrenden Zug sprang. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei war der Mann um 18.05 Uhr im Rheinbahnzug der Linie U74 in Richtung Düsseldorfer Innenstadt unterwegs.

Auf der Kölner Landstraße in Höhe der Elbruchstraße wurden die Fahrausweise kontrolliert. Um nicht kontrolliert zu werden, sprang der 18-Jährige auf, trat an die Tür und riss sie mit Brachialgewalt auf. Danach sprang er aus der fahrenden Bahn. Bei dem Sprung verletzte er sich schwer. Die Bahn leitete sofort eine Notbremsung ein.

Der Verletze blieb neben den Gleisen auf der Fahrbahn liegen. Passanten leisteten bis zum Eintreffen des Notarztes Erste Hilfe. Nachdem ein Unfallaufnahmeteam der Düsseldorfer Polizei die Spurensicherung abgeschlossen hatte, konnte die U74 ihre Fahrt fortsetzen.

Die Kölner Landstraße war bis gegen 19.15 Uhr in Richtung Innenstadt gesperrt.

Dem Mann wurde wegen des Verdachts auf Alkohol- und Drogenkonsum eine Blutprobe entnommen. Er befindet sich weiterhin im Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht.

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Kommentare
02.02.2012
16:20
18-Jähriger sprang aus fahrendem Zug - schwer verletzt
von Funakoshi | #2

Selber Schuld!!!

02.02.2012
16:13
18-Jähriger sprang aus fahrendem Zug - schwer verletzt
von dionte | #1

Warum leisteten eigentlich Passanten Erste Hilfe und nicht das Personal vor dem er flüchtete? Sind die Damen und Herren vielleicht wieder mal sehr rabiat und bedrohend aufgetreten und nicht ganz unschuldig an der eskalierenden Situation? Ich hab schon gesehen wie Schüler aus dem Bus über straßen gejagt wurden, ganz egal ob es zu gefährlichen Situationen kommt oder nicht.
Hier ist wohl eine Kopfgeldjägermentalität beim Personal vorhanden. Sicherlich wird aber auch der Staatsanwalt ermitteln und hoffentlich in alle Richtungen und nicht nur gegen den jungen Mann (auch wenn er Alkohol im Blut hat)

2 Antworten
Blockierter Kommentar.
von Rubicone | #1-1

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

18-Jähriger sprang aus fahrendem Zug - schwer verletzt
von Toto1974 | #1-2

@dionte,
das glauben Sie doch selbst nicht was sie da schreiben! Der Mann ist rausgesprungen weil er keine Fahrkarte hatte. Ich bin oft kontrolliert worden und wenn bei der Kontrolle der anderen Fahrgäste mal Schwarzfahrer erwischt wurden ist keiner auf die Idee gekommen aus der fahrenden Bahn zu springen. Das sollte einen eigenlich der gesunde Menschenverstand sagen.
Und geholfen haben die Personen die zuerst bei den verletzten waren, das können nunmal Passanten sein.
Sind sie so einer der meint, Kontrollen sind nicht nötig, jeder sollte Schwarzfahren weil Sie der Meinung sind, die bösen Verkehrsbetriebe wollen ja nur Geld.
Es ist schlimm des der Mann verletzt ist aber die Tür aufreissen war nicht nötig. Der Mann ist ja schliesslich nicht von Neonazis verfolgt worden.

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