15 Menschen nach Brand an Elektro-Verteilerkasten gerettet

Foto: Knut Vahlensieck

Düsseldorf.. Ein Brand im Treppenraum eines Mehrfamilienhauses in Düsseldorf-Pempelfort rief heute in den frühen Morgenstunden die Feuerwehr auf den Plan. Es brannte die Elektro-Verteilerkasten. Die Einsatzkräfte retteten 15 Menschen. Zwei der Geretteten wurden vorsorglich durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht, weil sie viel Rauch eingeatmet hatten. Es entstand ein Sachschaden von rund 10 000 Euro.

Ein Bewohner bemerkte gegen 4.40 Uhr, dass der Treppenraum komplett verraucht war und er so nicht mehr auf die Straße flüchten konnte. Er meldete den Brand über den Notruf der Feuerwehr. Die zuständigen Wachen von der Münster- und Behrenstraße wurden sogleich von Leitstelle alarmiert. Der Führungsdienst, ein Sonderfahrzeug sowie zwei Rettungswagen und ein Notarzt machten sich ebenfalls auf den Weg.

Die ersten Einsatzkräfte, die nach fünf Minuten vor Ort eintrafen, empfing der Bewohner an seinem Fenster. Auf Anforderung des Einsatzleiters warf er seinen Haustürschlüssel den Rettern zu. Zwei Einsatztrupps, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, drangen in den völlig verrauchten Treppenraum. Die Einsatzkräfte suchten im Hausflur nach gefährdeten Personen. Ein großer Ventilator blies frische Luft in den Hausflur – der Brandrauch drang so an oberster Stelle aus einem geöffneten Fenster. Die Feuerwehrleute beruhigten die mittlerweile an den Fenstern stehenden Mieter. In einige Wohnungen drang Rauch ein, so dass die Feuerwehr sich entschied, die Menschen aus dem Haus zu holen. Der Rettungsdienst versorgte gemeinsam mit dem Notarzt alle Geretteten. Zwei von ihnen brachte der Rettungswagen vorsorglich ins Krankenhaus. Den Elektroverteilerkasten, der im Erdgeschoss im Treppenraum in Flammen aufgegangen war, löschte der Angriffstrupp in wenigen Minuten. Die Stadtwerke übernahmen die weitere Sicherung. Nachdem der Hochleistungslüfter den Rauch vertreiben hatte, konnten die Bewohner wieder in die Wohnungen zurückkehren. Für die Wehr endete der Einsatz nach rund 90 Minuten.