Premiere geglückt : Drolshagen mag Jazz
Drolshagen. In Drolshagen scheint man Jazz zu mögen: Gut besucht war die zweite Veranstaltung im Rahmen der 23. Musiktage im Alten Kloster. Zu Gast: das „Frankfurt Jazz Trio”.
Die Band um Gründer Thomas Cremer besteht seit 1998. Cremer, Musiker mit Herzblut und Gastspielen weltweit, Dozent, Komponist und Produzent, ist Schlagzeuger und Klarinettist. Mit dazu gehören Olaf Polziehn, der an der Musikhochschule Graz eine Professur für Jazz-Piano besetzt, und Bassist Martin Gjakonovski, Mitglied vieler bekannter Bands und europaweit als Musiker unterwegs.
Drei Alben mit den schlichten Titeln „No. 1”, „No. 2” und „No. 3” sind von dem Trio erschienen, mit Klassikern großer Jazzer sowie Einspielungen eigener Kompositionen. Analog dazu war auch das Konzert im Musiksaal des Alten Klosters eine gelungene Mischung, feinfühlig und souverän gespielt, stilsicher interpretiert im harmonischen Miteinander der drei kompetenten Tonkünstler.
Die Titel reichten von Hayman-Youngs „Love Letters” und Dizzy Gillespies „Con Alma” über „Rosetta” von Earl Hines bis hin zu Werken von Duke Ellington, Cole Porter, George Gershwin und Charles Trennet. Eigenarrangements des Trios komplettierten das Repertoire und ließen den Abend zu einer wahrhaft musikalischen Köstlichkeit werden, die Lust auf mehr machte.
Die nächste Veranstaltung findet am 29. November in der St.-Clemens-Pfarrkirche statt: Das Adventskonzert bei Kerzenschein unter der Leitung von Dietmar Schneider präsentiert Werke von der Renaissance bis zur Musik des 20. Jahrhunderts.












