Zwölf Antworten von Senkrechtstarterin Namika

"Lieblingsmensch" heißt der Hit, mit dem Sängerin Namika den Durchbruch schaffte.
"Lieblingsmensch" heißt der Hit, mit dem Sängerin Namika den Durchbruch schaffte.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Mit ihrem Song "Lieblingsmensch" lieferte Namika einen Sommerhit lieferte. Im Interview spricht sie über Erfolg - und den besungenen Stau auf der A2.

Dortmund.. Auf einmal ist er da, dieser Song, der alles verändert. "Lieblingsmensch" heißt er bei Namika, die mit dem Titel einen Sommerhit lieferte. Am Montagabend tritt die Sängerin im FZW auf. Wir haben zuvor mit ihr gesprochen.

Wie oft stehen Sie im Stau auf der A2?

Namika: Zu meiner Albumproduktionsphase sehr oft. Bei meiner Radio-Promo-Tour sind wir häufig über Hannover gefahren. Und man nennt die A2 dort ja "Road to Hell".

Wie vertreiben Sie sich die Zeit?

Namika: Meistens lese ich ein Buch oder beantworte E-Mails, die liegengeblieben sind oder unterhalte mich.

Singen Sie auch?

Namika: Im Auto? Nee. Vor allem nicht, wenn jemand neben mir sitzt. Das ist ein bisschen doof.

Werden Sie mittlerweile auf der Straße erkannt?

Namika: Ja, tatsächlich. So langsam fliege ich auf. Ich warte meistens ab, was die Leute von mir wollen - ob sie ein Foto machen möchten oder mir nur alles Gute wünschen wollen. Das ist sehr unterschiedlich.

Was war die ungewöhnlichste Begegnung mit einem Fan?

Namika: Nach einem Auftritt kam mal eine Frau auf mich zu, sie hat mir die Hand gereicht und ich hab sie ihr gegeben. Und dann zog sie mich ganz langsam zu sich und kam mit ihrem Gesicht auf mich zu. Ich dachte: Oh, oh, die will mich jetzt nicht küssen? Dann drehte sie ihr Gesicht zur Seite, stand Wange an Wange mit mir da. Und aus dem Nichts kam dann ihr Freund mit einer Kamera und machte ein Bild.

Wie hätten Sie reagiert, wenn die Frau Sie geküsst hätte?

Namika: Keine Ahnung, da hätte ich ganz spontan reagiert. Das kann ich jetzt nicht sagen.

"Lieblingsmensch" ist der Song, mit dem Sie die meisten in Verbindung bringen. Was mögen Sie daran?

Namika: Ich mag daran so gerne, dass er für meinen Lieblingsmenschen ist, dass ich ihm einen Song gewidmet habe. Im Nachhinein war das der absolut richtige Weg, um ihm Danke und "Schön, dass es dich gibt" zu sagen.

Wer dieser Lieblingsmensch ist, verraten Sie nicht?

Namika: Nein. Immer noch nicht. Das bleibt mein Geheimnis.

Sie waren eine erfolgreiche Handballerin. Warum haben Sie aufgehört?

Namika: Ich hab schon als kleines Kind damit angefangen, habe mich hochgearbeitet, bis ich irgendwann den Verein gewechselt habe. Da wurde es professionell, ich hatte viermal die Woche Training, war sehr diszipliniert. Aber ich habe Rückenprobleme bekommen und der Arzt hat mir geraten, langsam zu machen. Dann habe ich gesagt: Okay, dann lass ich es mit dem Handball, konzentrier‘ mich aufs Abitur und mach' Mukke.

Hat der Profisport Ihnen etwas für die Musik gebracht?

Namika: Einige Sachen habe ich tatsächlich gelernt. Teamgeist, Disziplin und Ehrgeiz. Ich adaptiere das in die Musik.

Sie singen und rappen. Wann mögen Sie Ihre Stimme lieber?

Namika: Wenn ich beides gleichzeitig mache - beim gerappten Gesang. Das war früher mein Ding. Im Song "Namika" hört man das sehr gut heraus.

Warum sollten die Dortmunder zu Ihrem Konzert im FZW kommen?

Namika: Weil ich eine ganz coole Band dabei habe. Wir werden die Bühne rocken. Jeder, der Lust hat, zu tanzen und abzufeiern, der ist sehr herzlich eingeladen. Ich freue mich auf jeden Einzelnen.