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Zwei Bomben in Dortmund entschärft - Bahnstrecke wieder frei

19.09.2012 | 11:54 Uhr
Foto: WAZ FotoPool

Dortmund.  In Dortmund-Kirchderne wurden am Mittwoch zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Rund 1000 Anwohner mussten ihre Häuser verlassen, der Bahnverkehr Richtung Münster war gestört.

Zwei Fliegerbomben aus dem zweiten Weltkrieg sorgten für Beeinträchtigung des Bahnverkehrs zwischen Dortmund und Münster. Aus Sicherheitsgründen musste das umliegende Gebiet in einem Radius von 500 Metern evakuiert werden. Während der Entschärfung war auch die Bahnstrecke betroffen.

Video
Noch immer liegen viele Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg mitten im Rhein-Ruhrgebiet. Mit moderner Technik versucht der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Düsseldorf seit 1948 diese auf alten Luftbildern zu finden.

Zunächst entschärfte Feuerwerker Karl-Friedrich Schröder den ersten Blindgänger ohne Probleme in der Zeit von 14.23 bis 14.40 Uhr. Danach begann Schröder um 14.53 Uhr mit der Entschärfung der zweiten Bombe. Hier beendete er seine nicht ungefährliche Arbeit um 15.37 Uhr ebenfalls ohne Probleme.

In der Turnhalle des Heisenberg Gymnasiums an der Preußischen Straße 225 hielten sich vorübergehend bis zu 45 Personen auf und wurden dort von 14 Kräften der Johanniter Unfallhilfe betreut. Hier wurden insgesamt zehn Krankentransporte aus Wohnungen im Evakuierungsradius durchgeführt.

Weiterhin am Einsatz beteiligt waren 31 Mitarbeiter/innen des Ordnungsamtes sowie zehn Kollegen der Polizei und 16 Feuerwehrleute.

Unmittelbar im Anschluss an die Entschärfungen wurden alle Sperr- und Evakuierungsmaßnahmen wieder aufgehoben.



Kommentare
20.09.2012
00:36
Zwei Bomben in Dortmund entschärft - Bahnstrecke wieder frei
von boehmann | #1

Das ist ja zu Glück nicht das Werk von irgendwelchen Hooliganss....

1 Antwort
Zwei Bomben in Dortmund entschärft - Bahnstrecke wieder frei
von Duisburger9999 | #1-1

Nur die Folge der Tätigkeit einer der grössten Hooliganbanden, die es in Europa je gab - nannte sich das deutsche Reich.

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