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Zehnjähriger Antonio Garcia ist schon ein Zirkus-Artist

30.12.2012 | 15:59 Uhr
Zehnjähriger Antonio Garcia ist schon ein Zirkus-Artist
Mit 10 Jahren in der Manege vom Circus Flic Flac in Dortmund: Antonio GarciaFoto: Ralf Rottmann

Dortmund.  Antonio Garcia ist erst zehn Jahre alt. Doch der junge Artist begeistert schon jetzt seine Zuschauer im Circus Flic Flac mit athletischen Handstand-Übungen. Zur Regel sollen seine Auftritte allerdings nicht werden. „Mehr als eine Stunde pro Tag wird nicht trainiert“, sagen Antonios Eltern.

Die Star-Wars-Figuren eines bekannten Bastelsteine-Herstellers waren für ihn schon eine willkommene Überraschung auf dem weihnachtlichen Gabentisch. Seinen größten Wunsch aber konnte sich der zehnjährige Antonio Garcia jetzt während des Weihnachtsgastspiels des Circus Flic Flac in Dortmund selbst erfüllen.

Der zierliche Junge durfte ausnahmsweise während der zusätzlichen Vormittagsshow am Sonntag in der Manege auftreten. Er zeigte eine Handstand-Performance, die auch an den großen Michael Jackson erinnert.

Erst nach der Schule darf Antonio zum Training

„Er übt schon seit vier Jahren“, erzählt der stolze Vater Pablo Garcia, der bei Flic Flac als Trapezartist gemeinsam mit Ehefrau Vicky täglich zu einem Raketenflug durch den Zirkushimmel ansetzt. Immer dabei, allerdings mit festem Boden unter den Füßen, sind die beiden Söhne Antonio und Connor (6).

Antonio Garcia beim AuftrittFoto: Ralf Rottmann

Wenn sie vormittags von Zirkusschullehrerin Inga in ihrer englischen Muttersprache unterrichtet worden sind, dürfen die beiden jüngsten Sprösslinge einer alten Zirkusfamilie das tun, was sie am liebsten mögen: mit dem Papa trainieren. Daraus entstand für Antonio aus Birmingham im Laufe der Zeit eine kleine komplette Darbietung, in der er perfekt komplizierte Handstandfiguren zeigt und einen beeindruckenden Spagat „hinlegt“.

Untermalt wird seine Show auf dem von Pablo Garcia gebauten Podest mit hämmernder Rockmusik. Auch das Outfit erinnert schon an erwachsene Profis. Antonios Jeans zeigt modische Löcher und Schrammen, ganz viele Ketten und Strass: „Das hat Mama genäht.“

Unfall
Pfeil verletzt Zuschauerin im Zirkus „Flic Flac“ am Kopf

Ein Pfeil hat in der Nachmittagsvorstellung des Zirkus „Flic Flac“ am Mittwoch eine Zuschauerin am Kopf verletzt. Bei der Wilhelm Tell-Nummer des Armbrustschützen Ben Blaque zischte ein Pfeil am Ziel vorbei und traf die Frau an der Schläfe.

Das Dortmunder Publikum konnte und kann sich nun in den Zusatzshows bei Flic Flac von dem jungen Supertalent überzeugen, das zum Ende seines Auftritts Salti springend die Bühne verlässt. Der Applaus lässt erahnen, dass Garcia junior bereits auf einem guten Weg in Richtung Zirkus-Karriere ist. Zur Gewohnheit werden sollen die kleinen Sondereinlagen vorerst nicht. „Mehr als eine Stunde pro Tag wird nicht trainiert“, sagen die Eltern. Wenn Antonio dann älter ist, darf er gern Profi wie Mama und Papa werden. Sein Berufswunsch: „Unsere Rakete fliegen.“

Auch am kommenden Sonntag , 6. Januar, will Antonio in einer weiteren Zusatzvorstellung um 11 Uhr noch einmal seine Handstandkunst mit einem Schuss Michael-Jackson-Performance zum Besten geben.



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