www.dortmund.de ganz neu
11.08.2009 | 18:52 Uhr 2009-08-11T18:52:00+0200Deutlich über vier Millionen Zugriffe pro Jahr und rund 500 000 Euro jährliche Kosten. Die Internetadresse www.dortmund.de ist gefragt. OB Dr. Gerhard Langemeyer gab gestern die sogenannte Betaversion des völlig überarbeiteten Stadtportals frei.
14 Jahre nach dem ersten Online-Auftritt überhaupt wurde ein weiteres Internetkapitel aufgeschlagen. Mit künftig deutlich mehr Foto- und Videomaterial, großformatigen Aufmachern, besserer Menüstruktur, Bündelung der Suchfunktionen, einem verbessertem Veranstaltungskalender und Nachrichtenportal. Engpässe (zur Loveparade 2008 war das System wegen vieler Zugriffe zusammengebrochen) sollen künftig nicht mehr vorkommen. Mehrere 100 000 Zugriffe pro Minute seien nun möglich, versicherten Experten.
Dr. Ulrich Potthoff, freiberuflicher Berater von einst, war erster fest angestellter Online-Redakteur. Nun hat er einen eigenen Geschäftsbereich mit 15 festen und freiberuflichen Mitarbeitern. Bis Sommer 2010 plant die zuständige Dortmund-Agentur, die rund 20 000 Seiten der über 100 Auftritte einzelner Ämter, Eigenbetriebe und Projekte auf den neuen dortmund.de-Standard gebracht zu haben. Computerfans können zurzeit wählen, ob sie lieber die neue Betaversion oder die bisherige Fassung anklicken möchten.
Oliver Berten, Chef der Dortmund-Agentur, setzte bei der Überarbeitung auf das Content Managementsystem „FirstSpirit”, entwickelt von Experten der Dortmunder „e-Spirit AG”. Ein zehn Jahre altes High-Tech-Unternehmen auf Stadtkrone-Ost mit 40 Mitarbeitern, so Knuth Waltenberg von der Geschäftsführung.
Gedrucktes verdrängt das Internet nicht. Allein 2008 verließen 674 Druckwerke, meist Infofaltblätter im Leporello-Format, die Dortmund-Agentur – als Ergänzung zur Online-Kommunikation.
Dickes Lob gab es 2002: das westfälische Dortmund hatte den Stadtstaat Bremen beim Vergleich von Internetauftritten deutscher Großstädte vom ersten Platz verdrängt.
09:48
Wie gut, dass es die Dortmund-Agentur gibt.
Die hat nämlich letztens FaBiDo, Abteilung Kindertagespflege in Familien, wunderschöne sehr große Plakate zukommenlassen, die jetzt in Kisten gestapelt vergilben, da in deren Abteilung überhaupt kein Platz ist, um diese aufzuhängen.
Hmmh...
Vielleicht hätte man das Geld für die Druckkosten lieber uns Tagesmütter in Form von einer Essenspauschale, oder für Spielzeuganschaffungen geben können, das käme dann jedenfalls
sinnvoll bei unseren betreuten Kindern an.
Gute Rahmenbedingungen zu schaffen, sollte, so denke ich, eine bessere Werbung sein,
als teures Hochglanz-Info-Material.
09:19
@hamicha
Was sagen denn die Fachexperten über dosys und was hat das mit diesem Artikel zu tun?
Das Internetportal wurde / wird von der Dortmund-Agentur entwickelt / betreut und nicht von dosys, falls Sie das meinen.
01:22
Soso, der OB Dr. Gerhard Langemeyer scheint ja richtig Ahnung von der Materie zu haben.
Fragen Sie mal Fachexperten , was sie von DOSys halten.