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Wunderkammer-Ausstellung des Kunstvereins

18.01.2013 | 00:11 Uhr

Das Prinzip der Wunderkammern, ein Sammlungskonzept, das Objekte aus unterschiedlicher Herkunft und Bestimmung in einer gemeinsamen Ausstellung präsentiert, wird in der neuen Ausstellung des Kunstvereins Dortmund „beautific“ aufgegriffen. Zwei Künstler stehen hier im Mittelpunkt.

Carina Linge, Leipziger Fotografin, zeigt klassische Stillleben zu lebensnahen Themen auf verschiedenen Ebenen von Spannungsbögen. Dabei kombiniert Linge Fotografien mit Schaubildern, Präparaten und symbolischen Gegenständen. Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Auseinandersetzung mit dem Vanitasgedanken, dem Gedanken der Vergänglichkeit allem Irdischen. Der niederländische Künstler Léon von Opstal greift in seinen Exponaten Tiermotive auf. Sie bestehen vor allem aus filigranen mechanischen Teilchen, die zum Beispiel Bewegungsabläufe von Insekten nachvollziehbar machen. „Ich bin sehr fasziniert von der Mechanik“, sagt der Künstler vor Ausstellungsbeginn. Als er vor einiger Zeit auf dem Weg nach Hause war, kam er ins Nachdenken, erzählt er. Auf der Straße sind ihm jede Menge tote Bienen aufgefallen. Er hat sich daraufhin intensiv mit dem Thema Natur und ihre Zerstörung durch den Menschen auseinandergesetzt und diese in seinen Stücken zum Ausdruck gebracht.

Ergänzt wird die Ausstellung mit Stücken aus Privatsammlungen von Thomas Olbricht und Thomas Rusche. Rusches Sammlung vereint niederländische Meister aus dem 17. Jahrhundert und zeitgenössische Kunst. Die „Olbricht-Kollektion in Essen und Berlin, ist eine bekannte Privatsammlung, die sich als Wunderkammer versteht und inszeniert.

Von Axel Schürgels



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