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Winkelmann lässt die Bilder im U fliegen
16.01.2010 | 11:59 Uhr 2010-01-16T11:59+0100Fliegende Bilder entwirft Adolf Winkelmann für den U-Turm.
Geht es nach Adolf Winkelmann, dann ist er der Glöckner des U-Turms, der Mann, der die Bilder läuten lässt. Sicher ist er schon jetzt, dass seine Arbeit zur Eröffnung des Kreativzentrums fertig sein wird. Genug zu schauen haben die Menschen bei ihm - in drei Teilen:
Von außen, ganz oben am Turm, sind Eindrücke aus dem Pott, eine öffentliche Uhr, aber auch Sätze zu sehen, die die Besucher neugierig machen sollen. Jalousien mit LEDs sorgen dafür, dass die Bildervielfalt auch tagsüber perfekt zu erkennen ist.
Im Eingangfoyer hängt Winkelmann elf große Leinwände in U-Form auf und zeigt dort ungewöhnliche und subjektive Panoramen des Ruhrgebiets.
Neben den Rolltreppen, an der bis nach oben sichtbaren Wand, schauen Menschen - typisch Ruhrgebiet - aus Fenstern oder sitzen in Löchern. Unterschiedlichste Sequenzen mit verschiedensten Handlungen sind zu sehen - von Menschen, die Geständnisse von sich geben, über Frauen, die als Bräute von mutigen Fensterkletterern weggepflückt werden, bis zu einem Vater, der seinem kleinen Sohn sein Gewehr erklärt.
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Ich habe manchmal irgendwie das Gefühl, dass viele Leute unter Kunst etwas verstehen das sonst keiner auf der Welt versteht...