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Geschwindigkeitskontrolle

Wieder viele Raser auf Mallinckrodtstraße unterwegs

16.04.2010 | 15:36 Uhr
Wieder viele Raser auf Mallinckrodtstraße unterwegs

Dortmund. Die angekündigten Geschwindigkeitskontrollen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und Senkung der Unfallzahlen auf der Mallinckrodtstraße (OW III A) sind laut Polizei weiterhin erforderlich. Dies zeigten die jüngsten Messungen.

Trotz Fortbestand der konkreten Gefährdungssituation und vorheriger Ankündigung der Kontrollen in den Medien musste die Polizei wiederum eklatante Verstöße von Fahrzeugführern feststellen, die sich offensichtlich keine Gedanken über die eigene bzw. die Sicherheit unbeteiligter Verkehrsteilnehmer machen.

So wurden in der Kontrolle am Montag, 12. April, zwischen 15 und 16.30 Uhr insgesamt 1.735 Fahrzeuge gemessen. 258 von ihnen, das entspricht 14,9 Prozent, überschritten hierbei die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Der höchste Verstoß lag mit 117 km/h deutlich über den erlaubten 60 km/h. Diese Fahrzeugführer erhalten demnächst Verwarngeld- oder Bußgeldbescheide; einige von ihnen werden mit Fahrverboten rechnen müssen.

Doppelt so schnell

Am darauf folgenden Dienstag zwischen 15 und 18 Uhr waren von insgesamt 3.001 gemessen Fahrzeugen 411 zu schnell. Das entspricht einem Prozentsatz von 13,7 %. Ein Fahrzeugführer glaubte, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit um mehr als das Doppelte überschreiten zu dürfen. Er durchfuhr die Messstelle mit vorwerfbaren 127 km/h und muss nun mit einem Bußgeld in Höhe von 440 Euro, vier Punkten und zwei Monaten Fahrverbot rechnen.

"Unangepasste und überhöhte Geschwindigkeit sind die Hauptursachen für Verkehrsunfälle mit schwerwiegenden Folgen. Zur Reduzierung der Verunglücktenzahlen werden wir weiterhin Geschwindigkeitsverstöße konsequent verfolgen", sagt der Leitende Polizeidirektor Rainer Schieferbein als Chef der Direktion Verkehr im Polizeipräsidium Dortmund.

DerWesten

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Kommentare
11.06.2010
12:37
Wieder viele Raser auf Mallinckrodtstraße unterwegs
von andre b. | #25

Dortmund, mach die Straße neu oder bau die Schilder ab. Lächerlich eure Stadt. So einen Schwachsinn gibt es ja nicht mal in Hagen, hier funktioniert das so: Schlaglöcher: man fährt langsam, keine, man fährt schneller.

Wie wärs mal damit einfach Bodenwellenschilder aufzustellen, dann kann jeder Fahrer dem zu seinem Fahrzeug und dessen Eigenschaften passende Geschwindigkeit wählen, ein breitreifiger Jeep fährt da nun mal anders als ein Micra.

09.06.2010
23:37
Wieder viele Raser auf Mallinckrodtstraße unterwegs
von Andreas | #24

Wenn man als Ortsfremder die Mallinckrodtstrasse befährt in Richtung stadteinwärts, dann wird man als Autofahrer förmlich erschlagen von Geschwindigkeitsbeschränkungen. Ab Autobahnabfahrt gilt 60, weil anscheinend auch Dortmund kein Geld hat die Schlaglöcher zu stopfen, dann folgt ein kleines Stück wieder 80 und dann plötzlich wieder 60 und ein paar Meter weiter dann 50. Wer für solche Verwirrung sorgt, muss sich über PKW nicht wundern, die schneller fahren als es auf den Schildern steht. Zudem werden die Autofahrer nicht einmal angehalten. Das heisst der Lerneffekt ist nicht da. Zwar erhält man eine Strafe, weiss aber nicht wo genau das passiert sein soll! Will man also wirklich etwas gegen zu schnell fahrende PKW tun empfiehlt sich eine durchdachte Verkehrsführung und keine Verwirrung. Setzen Sie statt weiterer Schilder eine Blumeninsel auf die Strasse, dann sind die Autofahrer gezwunden langsamer zu fahren.

29.04.2010
10:23
Wieder viele Raser auf Mallinckrodtstraße unterwegs
von Autofahrer | #23

Mich wundert beim Thema OW III A immer die einseitige Darstellung der Situation.
Ursprünglich handelte es sich um eine autobahnähnlich ausgebaute Schnellstraße, ausgelegt auf Tempo 100. Und das ist auch sinnvoll als Entlastung der B1 für den Verkehr in die nördliche Innenstadt. Die Tatsache, dass es mit der OW III A eine Alternative zur B1 gibt, wird daher auch gerne genutzt.
Und wenn wir ehrlich sind, bei vorgeschriebenen Tempo 100 fließt der Verkehr mit 120, und alle sind zufrieden.
Nun aber hat der Winter für Straßenschäden gesorgt. Logische Folge müsste doch nun sein, dann diese Schäden behoben werden, damit der Verkehr wieder uneingeschränkt rollen kann.
Was aber passiert? Man lässt die Schäden bestehen und regelt das Tempo runter.
Das wäre ja u.U. noch akzeptabel, wenn man das Tempolimit als Hinweis beachten würde: Achtung, wenn ihr hier schneller fahrt, fliegt euch die Achse weg.
Aber nein, hier hat ja jemand eine Einnahmequelle entdeckt. Denn schließlich besteht ja weiterhin bei den Autofahrern der Bedarf nach einer B1-Alternative, und darum wird weiter schnell gefahren.
Ist denn überhaupt eine Geschwindigkeitsreduzierung notwendig?
Auf jeden Fall für den gesamten derzeitigen Bereich.
Das Hauptproblem ist die Auffahrt von der A45 in Richtung Hafen. Hier zerlegt sich der Asphalt immer mehr. Interessanterweise aber an einer Trennnaht zwischen einzelnen früher mal reparierten Fahrbahnteilen. Ein eindeutiges Zeichen für Pfusch, denn unter den Bruchstücken ist der alte Asphalt noch in Ordnung.
Der zweite Problembereich befindet sich unter der Eisenbahnbrücke. Hier ist natürlich die schlechte Ausleuchtung eine Gefahr, da die Schlaglöcher auch am Tag nicht sofort erkennbar sind.
Interessanterweise ist der Bereich der Aus-/Auffahrt Dorstfeld wieder für 80 km/h frei gegeben. Obwohl hier die Fahrbahn ähnlich aussieht, wie unter der Eisenbahnbrücke.
Aber wohl nur, damit die Autofahrer wieder Schwung holen können, um dann von der nächsten beliebten Radarfalle an der U-Bahnhaltestelle Hafen empfangen zu werden.
Man kann also nur zu dem Schluss kommen: Die Fahrbahn muss repariert werden, wird sie aber nicht, weil das Geld fehlt, und das muss erstmal durch Radarfallen reingeholt werden.

18.04.2010
13:54
Wieder viele Raser auf Mallinckrodtstraße unterwegs
von jcm | #22

Noch etwas: laut dem Bundesumweltamt liegen die von den 40 Millionen rollenden Wohnzimmern verursachten Schäden an Umwelt und Strasse um 60 Milliarden Euro höher, als die zweckgebundenen Einnahmen aus Steuern und Abgaben.
Ob diese Zahl nun exakt so stimmt oder nicht: alleine die Größenordnung wirft die Frage auf, ob DAS nicht die wahre, skandalöse Abzocke ist!

Viel zu lange schon reagieren die Verantwortlichen in der Politik bei Zukunftsszanarien auf die Autofahrer-Denke.
Für die Mobilität der Zukunft aber ist eine neue Denkweise längst überfällig. Höhere Steuern und Spritpreise können da nur der Anfang für derartige Zukunftsszenarien sein...

Der Spiegel zeichnet heute einige davon auf:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,689625,00.html

18.04.2010
13:10
Wieder viele Raser auf Mallinckrodtstraße unterwegs
von jcm | #21

Ah ja, die Leichen müssen also in die Hunderte oder tausende gehen, damit die Verfechter der stumpfsinnigen Freie-Fahrt-für-Freie-Bürger-Parole blitzen nicht mehr für Abzocke hält...
Naja, für diese Fraktion ist kein Argument dummdreist genug, kennwa ja zu Genüge aus der Vergangenheit...

Habe mich selbst aus dem Strassen-Bürgerkrieg verabschiedet, mit seinen jährlich tausenden Toten und zehntausenden von Verletzten, die oftmals kostenintensive Betreuung benötigen, was ohne das Solidarprinzip des Krankenkassen-Systems nicht machbar wäre...

EIN RASER, der sich selbst überschätzt reicht aus, um Unfälle zu verursachen - bei denen eben auch andere Fahrer geschädigt werden können. Und eine deswegen gesperrte Strasse lässt den Verkehr auch nicht zügiger rollen...

18.04.2010
11:17
Wieder viele Raser auf Mallinckrodtstraße unterwegs
von vaikl | #20

@#18

Sie brauchen gar nicht kommen. Unter #17 lief schon der erste Kalauer.

18.04.2010
11:06
Wieder viele Raser auf Mallinckrodtstraße unterwegs
von nuke | #19

setzt mich mal auf die Gästeliste Vaikl, ich komm mir das angucken

18.04.2010
11:05
Wieder viele Raser auf Mallinckrodtstraße unterwegs
von Gerhardohnepms | #18

Meine Güte....
wenn ich hier wieder lese;
Unangepasste und überhöhte Geschwindigkeit sind die Hauptursachen für Verkehrsunfälle mit schwerwiegenden Folgen.

Also damals , als die Scheiss Strecke bzw deren Belag noch in Ordnung waren, sind demnach wohl Hunderttausende auf der Besagten Strecke Gestorben????

Muss wohl so sein, sonst wäre ja der Satz ;Unangepasste und überhöhte Geschwindigkeit sind die Hauptursachen für Verkehrsunfälle mit schwerwiegenden Folgen. nicht gefallen...

Stellt doch überall schilder auf mit einer 10 !! Zehn drin auf, so wie in Kirchhörde auf der hagener strasse.
Dann fahren wir alle demnächst wieder mit Hottehüüh wagen daher, freut die pferde,und gemütlich ists auch..

ZEHN/kmH ?? ja wie soll der verantwortungsvolle Fahrer denn das einhalten? fangen die meisten Tachos doch erst bei 20 an..
HURAAAAAAA; wieder eine Geldabgreif möglichkeit.

Aber solange sich das Dortmunder Faule Volk nicht gegen die imho Willkür der Stadt wehrt,

WAT SOLLED denn dann ??

Ich glaube nicht das auf der OWEEHH 3 A nun hunderte leichen liegen werden,nur weil die und ich auch statt 60 Lachnummer mal 70 90 fahren dort.
Aber SOO kann man sich doch prima aus der Verantwortung ziehen...

Schilder aufstellen, und gut iss..Und die Kohle die da abgezockt wird,wird natürlich NICHT in den Unterhalt der Strassen gesteckt.. Wozu auch,
schlliesslich gilt es doch vieeeel Wichtiger einen Weltrekord Weihnachtsbaum aufstellen zu können.

ich bin für 5KmH im Gesamten Stadgebiet..
und dann aber an JEDER ecke nen Blitzer..


Iss ja bald wahl;

18.04.2010
06:13
Blockierter Kommentar.
von Smartdriver | #17

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

18.04.2010
02:10
Wieder viele Raser auf Mallinckrodtstraße unterwegs
von vaikl | #16

@#14

Ich bin sogar demnächst mit ner Comedy-Show extra für den Freien Autofahrer on tour. Titel: Meiner Meinung nach dürfte ich eigentlich gar nicht tot sein.

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