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Wie kam die Riesentanne auf den Dortmunder Weihnachtsmarkt?

20.12.2011 | 17:53 Uhr
Wie kam die Riesentanne auf den Dortmunder Weihnachtsmarkt?
Die Riesentanne auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt. Foto: Knut Vahlensieck

Dortmund.   Touristen und Schlagerfans wissen längst, welchen Zauber die Riesentanne auf dem Hansaplatz zur Weihnachtszeit ausstrahlt. Aber wer kam eigentlich auf die Idee, den großen Weihnachtsbaum in Dortmunds Innenstadt aufzustellen? Eine neue Folge der Serie „Dortmund will’s wissen“.

Seit 15 Jahren wird er bestaunt – von Touristen aus vielen Ländern , die oft nur seinetwegen in die Ruhrmetropole reisen: der größte Weihnachtsbaum der Welt. Wie kam Dortmund zu dieser Attraktion, die unangefochten einen Platz im „Guiness-Buch der Rekorde“ hält?

„Der damalige Oberbürgermeister Günther Samtlebe kam zusammen mit einem Dekorateur des Warenhauses Karstadt auf die Idee mit dem Baum“, weiß Thomas Winkler, Pressesprecher des Dortmunder Weihnachtsmarkts. Die idyllisch anmutenden Buden, der Glühweinduft oder lecker brutzelnde Reibekuchen sind für viele an sich schon ein Genuss. Doch seit 1996 verfolgen viele schon den Aufbau des Baums mit großer Spannung.

45 Meter hoch ist die „Mutter aller Tannen“, die aus 1700 Sauerländer Fichten besteht, wie ein übergroßes Schild auf dem Weihnachtsmarkt informiert. Das Kunstwerk nimmt eine Fläche von 14 mal 14 Metern ein. Der Kern ist jedoch nicht aus Holz, sondern – wie könnte es in Dortmund anders sein – aus Stahl: 9000 Meter Gerüstrohre und 7000 Kupplungen. 30 Tonnen bringt der Christbaum der Superlative daher auf die Waage. 40 000 Leuchtdioden, 20 Riesenkerzen und zwölf Lichtbilder sowie leuchtende Engel sorgen für vorweihnachtliche Stimmung auf dem Platz.

Sprinkleranlage stünde bereit

Und falls der Baum Feuer fangen sollte – auch dafür hat die Dortmunder Firma C. O. Weise, die seit jeher für den Aufbau verantwortlich ist, vorgesorgt: eine Sprinkleranlage mit ausreichendem Wasservolumen ist vorhanden. „Zehn Mitarbeiter sind vier Wochen lang damit beschäftigt“, sagt Pressesprecher Winkler, dass Dortmund den Weihnachtsbaum-Rekord halte. Denn wenn die „Tanne“ fehlt, sinken die Besucherzahlen des Marktes. „Das haben wir 1997 festgestellt, als der Weihnachtsbaum nicht aufgebaut werden konnte.“ Im Durchschnitt besuchen jedes Jahr rund 2,5 Millionen Menschen den Dortmunder Weihnachtsmarkt.

In diesem Jahr ist der Baum um eine Attraktion reicher geworden: Im Jahr der Fußballmeisterschaft des BVB krönt die „Welthoheit“ eine Nachbildung der Meisterschale. Die Idee eines beleuchteten Fußballs, statt des Engels, wurde kurzerhand verworfen.

Doch anders als üblich darf der grüne Publikumsmagnet nicht bis zum Tag der Heiligen Drei Könige stehen bleiben. „Das geht aus feuerpolizeilichen Gründen nicht“, erklärt Thomas Winkler. Denn wenn zu Silvester Raketen für Glanz am Himmel sorgen, ist die Gefahr eines Brandes zu groß. „Daher müssen die Fichten bis zum 31. Dezember verschwunden sein.“

 

Dortmunder Weihnachtsmarkt 2012

Sebastian Schulte

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Kommentare
21.12.2011
15:56
So kam die Riesentanne auf den Weihnachtsmarkt in Dortmund
von ppaula | #1

Der Dortmunder "Baum" steht nicht und stand nie im Guinness-Buch. Und weltweit ist sie nicht mal in den Top-Zwanzig. In Europa gebt es zahlreiche deutlich höhere "Weihnachtsbäume" von bis zu 100 Meter (z.B. in Bussero in der Nähe von Mailand). Der steht übrigens auch im Guinness-Buch. Gemessen an allen europäischen Ländern hat Dortmund dann sogar den kleinsten "größten" Baum.

1 Antwort
So kam die Riesentanne auf den Weihnachtsmarkt in Dortmund
von dirkscheer | #1-1

also Sie nehme ich als Telefon Joker!

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Dortmund bewirbt sich nicht als Austragungsort für die EM 2020 . Das finde ich...

 
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