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Wie erfolgreich sind Dortmunder Firmen in der Welt?

14.12.2012 | 14:05 Uhr
Die Tibet-Bahn ist die höchste Eisenbahn der Welt. Ihre Weichen werden mit Technik aus Dortmund beheizt.

Dortmund.  Wussten Sie, dass aus Dortmund mehr kommt als Bier und Borussia? Dass in der Tibet-Bahn, im Golf 7 und in vielen Hotels weltweit Technik aus Dortmund ihren Dienst verrichtet? In aller Welt genießen Produkte aus der Bierstadt einen besten Ruf. Lassen Sie sich überraschen!

BVB, Borussia und der Deutsche Meister. Und dann, glauben viele, kommen in der bundesweiten Wahrnehmung drei Punkte und ein Fragezeichen. Von wegen: Dortmund, als eine der zehn größten Städte Deutschlands , kann mehr als Fußball. Dortmund hat sich längst einen Namen gemacht. Mit Ausrufezeichen! Die Stadt punktet mit Leistungen und Errungenschaften aus den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Gesundheit, Sport und Technik.

Manches hat man vielleicht geahnt. Manches schon mal irgendwo am Rande gehört. Wieder anderes hätte man nie für möglich gehalten. Etwa, dass das Ellipson (Architekt Ulrich Drahtler) eine hypermoderne Tiefgarage hat, die einmalig viele Autos auf einmalig wenig Raum unterbringen kann. Dass der größte Bagger aller Zeiten bei Caterpillar in Dortmund hergestellt wurde oder die SMS ohne Knowhow aus Dortmund (Materna ) nie so erfolgreich geworden wäre, weiß Pascal Ledune von der Wirtschaftsförderung. Deshalb: „Good News – made in Dortmund.“

Nanotechnologie: Die kleine Revolution

Das Gesundheitswesen steckt im Wandel: Patienten, Ärzte und Kassen erwarten ständig verbesserte Behandlungen. Klein im Format, aber groß in der Wirkung: Nanopartikel sind die Hoffnungsträger und der neue Markt in der modernen Medizin. Einhundert Mal kleiner als jede menschliche Zelle eignen sie sich als „Verpackungsmaterial“ oder Transport-Vehikel im menschlichen Körper.

Das Olympische Dorf gilt als <> - mit Software aus Dortmund.

Die Nanohale AG im Biomedizin Zentrum verfügt über patentgeschützte Technologien für den Transport von Medikamenten. Die Vision: Was früher gespritzt werden musste, soll morgen durch den Einsatz von so genannten Nano-Carriern andere Anwendungsarten ermöglichen sowie eine kontrollierte und gezielte Freisetzung der Wirkstoffe erreichen. Zum Beispiel durch Inhalation oder über das Auftragen einer Crème auf die Haut. Die Weiterentwicklung und Vermarktung eines solchen Carrier-Systems ist das Kerngeschäft der Dortmunder Nanohale GmbH.

Software aus Dortmund verwaltete das „größte Hotel der Welt“

Die Dortmunder protel hotelsoftware GmbH lieferte das zentrale Reservierungssystem für die Olympischen und Paralympischen Spiele in Athen. Insgesamt wurden Unterkünfte für über 46.000 Menschen verwaltet.

Darunter das als größtes Hotel der Welt bezeichnete Olympische Dorf mit 230 Hotels und acht Medien-Dörfern. Weltweit arbeiten mittlerweile mehr als 10.000 Hotels mit dem System des Dortmunder Softwareentwicklers.

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Kommentare
16.12.2012
12:17
So erfolgreich ist Dortmund in aller Welt
von westfalendamm | #4

derwesten.de schreibt mal was positives über Dortmund, das kann dann aber kein Artikel von Herrn Maug sein...

15.12.2012
18:20
So erfolgreich ist Dortmund in aller Welt
von Catman55 | #3

Ist zumindest mal was anderes, als über die Nordstadt oder die Nazis zu berichten.

15.12.2012
15:40
So erfolgreich ist Dortmund in aller Welt
von d-tail | #2

Gut, dass auch mal ein wenig Stolz und Selbstbewusstsein vorgetragen wird. Dortmund ist tatsächlich ein westfälisches Aushängeschild. Dass der Rotkäppchen Camembert aus Dortmund kommt, wusste ich tatsächlich nicht.

14.12.2012
15:39
So erfolgreich ist Dortmund in aller Welt
von xxyz | #1

Schön,dass auch etwas über erfolgreiche Unternehmen und ihre Produkte berichtet wird. Das ist besonders wichtig,da viele Unternehmen nur wenig bekannt sind.

Beeindruckend finde ich die historischen Leistungen insbesondere im Stahlbau.

Leider reicht die Aufstellung nicht aus, um unsere extrem hohe Arbeitslosigkeit zu senken oder um die hohe Verschuldung insbesondere im Norden zu reduzieren. Die vielen Freiflächen warten auch schon seit Jahren auf wirtschaftliche Entwicklung. Wenn etwas passiert sind es meistens Baumärkte oder Lagerhallen, die viel Fläche verbrauchen und wenig Lohn versprechen.

Die Wirtschaftsföderung muss erfolgreicher werden. Im Land scheint sie gar keine Rolle mehr zu spielen.

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