Wie ein alter Fiat Panda zum rollenden Swimmingpool wurde
12.09.2012 | 13:51 Uhr 2012-09-12T13:51:00+0200
Dortmund. Was tun, wenn das geliebte alte Auto es nicht mehr durch den TÜV schafft? Für Gerrit Heyenga und Lars Schmittmann war die Antwort klar. Sie bauten einen alten Fiat Panda um - zum rollenden Swimmingpool. Nur was, wenn mal Wasser nachgefüllt werden muss?
Keine Sitze, keine Gurte, aber 2000 Liter Wasser: Gerrit Heyenga und Lars Schmittmann haben einen alten Fiat Panda in einen rollenden Pool umgebaut. Das einzige Problem ist, dass das „Poolio“-Cabrio noch nicht ganz dicht ist.
„Eine Freundin hat den Panda nicht mehr über den TÜV gekriegt und sich stattdessen lieber ein neues Auto geholt“, sagt Gerrit Heyenga. „Jetzt freut sie sich, dass ihr altes Auto nicht in der Schrottpresse gelandet ist.“ Der 27-Jährige hat zusammen mit seinem Freund Lars Schmittmann Hunderte Arbeitsstunden investiert. „Wir hatten immer den Traum, einen Panda umzubauen.“
Panda-Zündung lässt sich nur noch von außen starten
In ihrer eigenen Hobbywerkstatt haben beide dann geschweißt, geschraubt und abgedichtet. Die Sitze und Gurte sind weg. „Wir mussten außerdem die ganze Elektronik ausbauen.“ Die Zündung lässt sich jetzt nur noch von außen starten. Heyenga, Schmittmann und ihre Badegäste müssen über das Dach in das Cabrio einsteigen - selbstverständlich in Badehose.
Durch den Umbau bringt das Auto 300 Kilo weniger auf die Waage. Allerdings kommen durch die Wassermassen und die Gäste gut und gerne 3000 Kilo zusammen.
Im Innenraum haben die beiden Bastler zwar überall Pool-Folie ausgelegt, um das Auto abzudichten. Allerdings stellten sich speziell Gas, Kupplung, Bremse und Schaltknüppel als Problemstellen heraus.
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