Das aktuelle Wetter Dortmund 11°C
Bilanz

Westfalenhalle macht 200.000 Euro Minus in 2011

28.08.2012 | 17:45 Uhr
Westfalenhalle bei Nacht - hier beim SechstagerennenFoto: Franz Luthe

Dortmund.  Mit einem Minus von 205.000 Euro haben die Westfalenhallen das Geschäftsjahr 2011 abgeschlossen. „Das Ergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert und ist damit fast ausgeglichen“, so stellte Hauptgeschäftsführerin Sabine Loos die Zahlen am Dienstag vor.

Mit einem Minus von 205.000 Euro haben die Westfalenhallen das Geschäftsjahr 2011 abgeschlossen. „Das Ergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert und ist damit fast ausgeglichen“, so stellte Hauptgeschäftsführerin Sabine Loos die Zahlen am Dienstag vor. Auf wichtigen Geschäftsfeldern wie Messe, Hotel sowie Messe- und Veranstaltungsgastronomie habe das Unternehmen erneut Schwarze Zahlen erwirtschaftet. Einen Ausblick auf 2012 wollte sie nicht wagen, „da schwer zu sagen ist, welche Signale aus dem Markt im zweiten Halbjahr kommen“.

Alle Projekte wie Hotelsanierung oder Kapazitätserweiterung der Halle 1 wurden aus eigener Kraft finanziert. Als nächstes haben die Instandsetzungsarbeiten am Dach der Halle 4 begonnen.

Neue Geschäftsfelder erschließen

„Wir arbeiten zurzeit mit Nachdruck daran, neue Geschäftsfelder zu erschließen sowie Vertrieb- und Marketing zu stärken“, erklärte Sabine Loos. So prüfe man auch Neuausrichtungen von Messen wie das neue Konzept des Dortmunder Herbsts zeige. Man habe die Verbrauchermesse zu einem Zusammenschluss aus insgesamt neun Themenmessen mit klar verständlichen Inhalten umgebaut. Das sorge dafür, dass vom 3. bis 7. Oktober eine deutliche Steigerung der Ausstellerzahl absehbar ist.

60 Jahre Westfalenhalle

Das besondere Augenmerk gelte zurzeit auch modernen Werbe- und Kommunikationsformen im Internet. Dort würden auch die Messen und Veranstaltungen beworben. Noch in diesem Herbst soll ein modernes Online-Ticketverfahren zum digitalen Kartenverkauf und zur Besucherregistrierung an den Start gehen.

Messe

Nicht nur Dortmund präsentiert sich als „Fairtrade Town“, auch die Westfalenhallen schreiben das Thema groß, so mit der „FA!R“ vom 7. bis 9. September. Seit Jahren wachse bereits die Messe intertabac, „die weltweit führende Fachmesse für Tabakwaren und Raucherbedarf“, so Messegeschäftsführer Dieter Meier.

Man könne auch neue Messethemen präsentieren. Meier nannten u.a. die Industrie-Fachmesse Recycling-Technik (7. und 8. November) oder auch die Fachmesse Maintenance (Februar 2013) mit Lösungen für alle Bereiche der Produktionskette. Und am 20. und 21. April 2013 veranstaltet der Verein Deutscher Edelkatzen seine Weltkatzenausstellung in der Messe . Zudem habe man zwei etablierte Messethemen, die „Brille & Co.“ sowie die „Wäsche und mehr...“ langfristig an Dortmund binden können.

  1. Seite 1: Westfalenhalle macht 200.000 Euro Minus in 2011
    Seite 2: Rückblick auf die Tischtennis-WM

1 | 2



Kommentare
Aus dem Ressort
Das sind die Kandidaten für den Dortmunder des Jahres
Abstimmung läuft
Die drei Kandidaten stehen fest, ab jetzt zählt jede Stimme: Die Wahl zum Dortmunder des Jahres 2014 startet am Samstag. Das sind die drei Kandidaten für den wichtigsten Dortmunder Ehrenamtspreis.
Vierköpfige Bande überfällt Seniorenpaar zu Hause
Überfall
Überfall auf ein Ehepaar in Eving: Vier Männer sind am Donnerstag in die Wohnung eines Seniorenpaars eingedrungen. Sie erbeuteten laut Polizei einen "hohen" Geldbetrag. Der Fall erinnert an einen brutalen Raub vom Montag in Witten, bei dem eine 79-Jährige brutal überfallen wurde.
Tickets für Kraftklub und Thees Uhlmann an der Abendkasse
Visions-Festival
Am Samstag ist es soweit: Mit einem hochkarätig besetzten Festival in der Westfalenhalle feiert das Dortmunder Musikmagazin Visions sein 25-jähriges Bestehen. Thees Uhlmann, Royal Republic, Marcus Wiebusch und Kraftklub geben sich die Ehre. Für spontane Fans gibt es noch Tickets an der Abendkasse.
Brüder sollen BVB-Ordner im Stadion misshandelt haben
Gewalt
Beim Spiel des BVB gegen Augsburg im April 2013 sollen sich zwei Fans aus Ahlen mit einer Reihe Stadion-Ordner angelegt haben. Seit Freitag beschäftigt der Fall das Amtsgericht. Die Staatsanwaltschaft wirft den Brüdern vor, die Ordner misshandelt zu haben. Die Fans haben eine ganz andere Version.
So würden Dortmunds Kliniken auf Ebola reagieren
Seuche
Keines der Krankenhäuser in Dortmund könnte im Fall der Fälle einen Ebola-Patienten behandeln, auch nicht das größte Krankenhaus in NRW, das Klinikum Dortmund. Zum Einsatz müsste ein Spezial-Rettungswagen kommen. Die Sicherheitsstandards für die Isolation eines Ebola-Kranken sind einfach zu hoch.
Fotos und Videos
Im Haus der kleinen Forscher
Bildgalerie
Fotostrecke
Martener Kindergarten hat neue Spielgeräte
Bildgalerie
Fotostrecke