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"Wer wird Millionär?": Das macht James Mean mit seinen 64.000 Euro

09.02.2016 | 17:27 Uhr
"Wer wird Millionär?": Das macht James Mean mit seinen 64.000 Euro
James Mean weiß jetzt, wie es sich anfühlt, auf dem Wer-wird-Millionär-Stuhl zu sitzen und sich den Fragen von Günther Jauch zu stellen.Foto: RTL

Dortmund.  Der Dortmunder James Mean hat bei der RTL-Quizshow "Wer wird Millionär" 64.000 Euro gewonnen. Was er mit dem Geld macht, hat er im Gespräch verraten.

"So ein Erlebnis", sagt der Dortmunder James Mean, "hat man nur einmal im Leben." Sein Auftritt bei der RTL-Quizshow "Wer wird Millionär?", bei der er 64.000 Euro gewonnen hat , werde ihm immer in Erinnerung bleiben. "Ich hatte wirklich eine tolle Zeit."

TV-Show

Der Dortmunder James Mean hat am Montag 64.000 Euro bei der Quizshow "Wer wird Millionär" gewonnen. Der 34-Jährige hatte kaum Mühe mit den Fragen.

Den zweiten Teil seines Auftritts in der Sendung habe er als "kurz und knackig" empfunden - ganz im Gegensatz zum ersten Teil. "Gut, dass es so schnell gegangen ist", sagt er. Die 64.000-Euro-Frage, die er beantworten konnte, ohne die Antwort-Möglichkeiten gesehen zu haben, sei für ihn eher eine 8000-Euro-Frage gewesen. Aber so sei es ja umso besser.

Neue King's-Tonic-Platte soll im Sommer erscheinen

Er habe viele, viele positive Rückmeldungen zu seinem Auftritt bekommen. Jetzt gehe der Blick erstmal nach vorn: Im Sommer will Mean mit seinem Bandkollegen Swen Heiland das mittlerweile sechste King's-Tonic-Album veröffentlichen. Es sei das erste im neuen Akustik-Punk-Rock-Stil der Band - und es soll, wenn es nach den beiden Musikern geht, die erfolgreichste Platte werden.

Wer wird Millionär?
WWM-Kandidat James Mean:
WWM-Kandidat James Mean: "Ich bin Jauch auf ewig dankbar"

Der Montag war für James Mean ein emotionaler, ein anstrengender, aber auch ein schöner Tag. Tagsüber hat der 34-Jährige seine Doktorarbeit in Geschichte abgegeben. Abends durfte er zusammen mit anderen 5,9 Millionen Zuschauern im Fernsehen sehen, wie er sich bei Günther Jauchs "Wer wird Millionär" geschlagen hat.

"Es ist schon echt anders, wenn man das im Fernsehen sieht", sagt der 34-Jährige am Dienstagvormittag im Gespräch mit unserer Redaktion. "Ich konnte mich an vieles gar nicht mehr erinnern." Die Sendung ist bereits vor einigen Wochen aufgezeichnet worden, gut vier Wochen vor der Ausstrahlung hatte der Musiker aus Dortmund sich beworben, bevor er es überhaupt in die Sendung geschafft hat, musste er drei Interview mit je 15 "richtig schwierigen Fragen" über sich ergehen lassen.

"Zeit" machte Mean Probleme

In der Sendung schaffte es Mean ziemlich schnell auf den Stuhl zu Jauch - hatten dann aber so seine Probleme mit den Fragen. "Im Nachhinein ärgere ich mich auch darüber", sagt er. "Die Grammatik-Frage hätte ich wissen müssen."

Diese Frage hatte ihn zwei Joker und ganz viel Jauch'sche Hilfe gekostet: "Was findet man in Wörterbüchern als Präposition mit Genitiv? A) braut B) paar C) hoch D) zeit." Die richtige Antwort ist D. Bei Facebook schrieb der Dortmunder am Dienstag in Anspielung auf die Frage: "Zeit meines Lebens werde ich an diesen Abend zurückdenken".

"Ich glaube, wir waren alle gut unterhalten"

Er sei, gibt James Mean zu, ganz schön nervös gewesen. Vom TV aus sei es immer leicht, diese vermeintlich einfachen Fragen zu beantworten, aber in der Sendung sei es etwas ganz anderes. "Jede Sekunde kam mir vor wie fünf Minuten", sagt er. "Und man muss natürlich auch ein bisschen Glück mit den Fragen haben." Günther Jauch habe ihm natürlich sehr geholfen. "Ich bin ihm auf ewig dankbar", sagt der Dortmunder.

Dass sich Mean in der Show mit durchaus frecher Ruhrpott-Schnauze präsentiert hat und er sich mit Günther Jauch das ein oder andere Mal die Bälle hin- und hergespielt hat, legten ihm einige Medien negativ aus. Vom unbedarften Mützenträger war die Rede, davon, dass er Günther Jauch zur Weißglut und zum Ausrasten getrieben habe. "Ich glaube", sagt Mean, "wir waren alle gut unterhalten. Ich finde, wir haben uns gut ergänzt." Das Publikum im Studio reagierte immer wieder mit lauten Lachern. Er habe Jauch als sehr professionell und sehr sympathisch wahrgenommen. Die Stimmung sei überhaupt nicht ärgerlich gewesen.

"Das treten die in Sibirien auf und nehmen die Schisser-Variante"

Als Mean sich für die Variante ohne vierten Joker entschied, konterte Jauch: "Da treten die in Sibirien auf und nehmen die Schisser-Variante". Später, als Jauch bei der Grammatik-Frage kräftig half und es beim Dortmunder Klick machte, sagte der. "Warum haben Sie das denn nicht gleich gesagt, Herr Jauch?". Worauf dieser wiederum zu einer kleinen, humorvollen Standpauke ansetzte. "Jauch ist nach so vielen Jahren mit dieser Sendung eben abgebrüht", sagt James Mean.

16.000 Euro hat der Sänger der Band King's Tonic sicher. In der nächsten Woche (Montag, 8. Februar, 20.15 Uhr auf RTL) ist er noch einmal dran. "Wir reden auf jeden Fall über das Thema Fußball", verrät James Mean. Was er gewonnen hat, darf er noch nicht sagen. Die Teilnahme an der Sendung habe sich aber schon jetzt gelohnt. Sein Handy stehe seit Montagabend nicht mehr still. Seine Band habe viele Anfragen bekommen und viele neue Fans bei Youtube und Facebook.

Dafür investiert James Mean auch einen Teil seines gewonnen Geldes, das er erst in den nächsten Wochen erhalten wird. In der Sendung verriet er, dass er für King's Tonic gerne ein Fotoshooting mit Bryan Adams machen würde. "Ich werde sein Management auf jeden Fall anschreiben", sagt der 34-Jährige. "Und wenn Adams nur ein Selfie mit uns macht, sind wir glücklich."

James Mean muss seine Eigentumswohnung noch abzahlen

Ansonsten sei der Gewinn ein schönes Polster. "Und ich habe auch noch eine Eigentumswohnung abzubezahlen", sagt Mean.

Ab jetzt kann er "Wer wird Millionär?" wieder vom Sofa aus verfolgen - und sich wundern, warum die Kandidaten die Antworten nicht direkt wissen. So, wie es den meisten vor dem Fernseher geht. Nur, dass James Mean jetzt weiß, wie sich die Kandidaten fühlen, die auf dem berühmten Stuhl sitzen.

Jana Schoo

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