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Wenn der Streichelzoo zur "Ziegenkampf-Arena" wird

15.10.2007 | 23:57 Uhr

Der Streichelzoo ist das meist besuchte Gehege im Dortmunder Zoo. Aber beim direkten Kontakt mit den Tieren gilt es, ein paar Regeln zu beachten, sonst sagen die Ziegen, wo es lang geht.

Das Foto unseres Leser Paul Roosen zeigt, dass ein Besuch des Streichelzoos nicht immer ohne Risiko ist. Ein Mädchen, dass die Ziegen füttern wollte, wurde am Samstag von den Tieren überrollt. Bis auf einen kleinen Schock, hatte die Begegnung jedoch keine Folgen für das Kind. "Damit so etwas nicht geschieht, ist es wichtig, dass einige Regeln befolgt werden", sagte Ilona Schappert, stellvertretende Leiterin des Zoos.

Zunächst sei das Betreten des Streichelzoos auf eigene Gefahr. Deshalb sollten Eltern mit ihren Kindern zusammen ins Gehege gehen. Desweiteren sei es wichtig, sich nicht sofort als Futterquelle erkennen zu geben. Die Ziegen stehen nämlich total auf die ein Euro teuren Kräutergras-Pallets, die in einem Automaten vor dem Gehege für Besucher erhältlich sind. "Deshalb sollte man nicht mit dem Karton raschelnd den Streichelzoo betreten und die Ziegen auf das Futter aufmerksam machen", so Zooinspektor Hans-Joachim Sill. Sein Rat: "Sich erst einen Überblick verschaffen und bei der Fütterung mit einer Ziege beginnen und nicht sofort mit einer Gruppe."

Außerdem sei es entscheidend, vor den Ziegen keine Angst zu zeigen: "Das wittern die Tiere sofort und dann spielen sie sich auf", führte Ilona Schappert aus. (greg)

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