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Wendlers Manager nennt Rotlicht-Anspielungen „Riesensauerei“

08.09.2013 | 11:52 Uhr
Michael Wendler steht im Mittelpunkt eines Schlagerkrieges "unter der Gürtellinie".Foto: Ralf Rottmann / WAZ FotoPool

Dortmund.  Schlagerwelt in Aufruhr: Ein Ex-Vertrauter von Michael Wendler posaunte angebliche Rotlicht-Affären an die Öffentlichkeit. Sein aktueller Manager spricht beim Festival Dortmund Olé von einer „Riesensauerei“. Der Sänger selbst antwortet diplomatisch - und plant eine Karriere in Übersee.

Michael Wendler wird wohl nie zu den Schwiegermutter-Barden des Schlagergeschäfts zählen, die weder anecken, noch sonderlich auffallen. Seit der Dinslakener mit „Sie liebt den DJ“ (2007 Platz 27 der Charts) die Herzen der Discofox-Freunde eroberte, vergeht kaum ein Monat, in dem der gelernte Speditionskaufmann nicht irgendwie in den Schlagzeilen landet. Scharmützel über Lästereien der Sangeskollegen. Knatsch um den Künstlernamen. Oder Frotzeleien über die Vorherrschaft in den Mallorca-Diskotheken.

So weit, so Schlager. Doch noch nie wurde es so persönlich wie jetzt. Ein ehemaliger Manager des selbsternannten „König des Popschlagers“ meldete sich über die Boulevardpresse mit stattlichen Anschuldigungen, die mit schöner heiler Schlagerwelt nur noch wenig zu tun haben. Darin geht es um pikante Details aus Wendlers Privatleben. Von angeblichen Besuchen in Bordellen ist die Rede. Von heimlichen Affären hinter der Bühne. Ein scharfer Schnitt in die Privatsphäre.

Schlagerparty im Westfalenpark

 

Schlagerkrieg „unter der Gürtellinie“

Video
Tausende Schlagerfans feiern bei "Dortmund Olé". Sänger Michael Wendler widmet seiner Frau bei seinem Auftritt ein Lied. Der Schlagerstar ist durch angebliche Rotlicht-Affären in die Schlagzeilen geraten.

Beim Schlagerfestival „Dortmund Olé“ wollen am Samstag einige zehntausend Fans im Westfalenpark ausgelassen feiern. Doch hinter der Bühne gärt es. Die ungewöhnlich hohe Zahl an Kamerateams hat dort nur ein Ziel. Kaum einen zieht es zu Mickie Krause oder Jürgen Drews . Alle wollen Michael Wendler. Der erscheint am Nachmittag zu seinem Auftritt knapp verspätet – und genervt.

Ein Zustand, den sein aktueller Manager Markus Krampe nur zu gut verstehen kann. „Was momentan passiert, ist unter der Gürtellinie.“ Was seinen Kollegen dazu veranlasste, dermaßen abzuledern, kann der Veranstalter, der ebenfalls die Olé-Festivalreihe initiiert, nicht nachvollziehen. Krampe reagiert emotional: „Man darf Grenzen nicht überschreiten. Und hier ist eine dramatisch überschritten worden.“

Michael Wendler
Shitstorm gegen Michael Wendler auf Facebook

Die RTL-Sendung "Christopher Posch – Ich kämpfe für ihr Recht" hat im Internet für einen Massenprotest gegen Michael Wendler gesorgt. Auf Facebook haben sich diverse Hass-Gruppen gegen den Schlagerstar gebildet. Auch das Management von Michael Wendler meldet sich bei Facebook zu Wort.

Michael Wendler selbst, versucht sich vor seinem Auftritt, bei dem es traditionell viel Jubel, aber auch Buh-Rufe gibt, nichts anmerken zu lassen. Doch er wirkt angeschlagen. Keine Interviews. Keine Frage zu den heiklen Anschuldigungen.

Gegenüber der WAZ sagt er: „Es ist immer so, dass über mich viel diskutiert und gesprochen wird. Damit muss man als öffentliche Person auch umgehen können. Und das kann ich, glaube ich, ganz gut.“

„Der Mann hat Familie und viel abgekriegt“

Manager Markus Krampe wird konkreter. „Der Mann hat Familie. Er hat ein Kind, was auch in die Schule gehen muss. Die haben so viel abgekriegt in der letzten Zeit.“ Und weiter: „Es ist schwierig, wenn da nichts dran ist. Du bekommst öffentlich was ab. Du bekommst zuhause was ab. Ich habe zuletzt oft mit ihm darüber geredet.“

Begeisterte Fans bei Oberhausen Olé

Doch warum spaltet der 41-jährige Sänger überhaupt so sehr die Musikwelt? Krampe: „Das hat damit zu tun, wie er in die Branche marschiert ist, mit welchen Sprüchen. Ich finde das gut, das gehört zur Show. Man muss seinen Standpunkt vertreten. Wir brauchen keine aalglatten Typen. Michael Wendler hat niemanden persönlich beleidigt. Er kritisiert, spricht Sachen an. Aber er greift niemanden in seinem Privatleben an.“

An Überraschungen mangelte es nie. Auch jetzt nicht. Michael Wendler möchte sich nach all dem Ärger verstärkt auf seine internationale Karriere konzentrieren. Das Ziel: Amerika erobern. Mit Schlagermusik. Die ersten Schritte sind schon getan.

„Da sind wir auf einem guten Weg. Wir sind gerade aus den Staaten zurück. Ich war bei einer TV-Sendung, die von über zehn Millionen Amerikanern gesehen wurde.“ Bei Fox5News konnten die US-Zuschauer erste Wendler-Kontakte knüpfen. Seine Hits aus Deutschland hat er ins Englische übersetzt.

  1. Seite 1: Wendlers Manager nennt Rotlicht-Anspielungen „Riesensauerei“
    Seite 2: Wendler will mit „She loves the DJ” Amerika erobern

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Kommentare
09.09.2013
15:56
Wendlers Manager nennt Rotlicht-Anspielungen „Riesensauerei“
von stinkestiefel | #20

LOL, der arme Mann hat so viel abgekriegt....
Tja, wer sich selbst so geil findet wie Wendler, der muss damit eben klarkommen...
Aber wen interessieren schon die neuesten Possen irgendlwelcher unwichtiger Schlagerproleten, soll er doch nach Übersee gehen und dort die Menschen mit seinem billigen bumsbeatigem und mit unglaublich intelligenzfreien Texten versehenem Gedudel nerven, wenigstens verstehen die ihn in Papua-Neuguinea nicht, oder wo wollte er getz hin? Egal, weg ist besser als hier ;-)

1 Antwort
Wendlers Manager nennt Rotlicht-Anspielungen „Riesensauerei“
von buntspecht2 | #20-1

#20-1 Aber sicher doch Geld.

09.09.2013
14:07
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Name von Moderation entfernt | #19

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

09.09.2013
12:49
Wendlers Manager nennt Rotlicht-Anspielungen „Riesensauerei“
von bonafide | #18

1) Wer austeilt muss Einstecken können.
2) Were austeilt sollte eben auch daran denken das die Familie immer mit in der Schusslinie steht.
3) Mir ist es egal mit wem wer ins Lotterbett steigt, klar ist aber, das die Rotlichtszene nicht vom Leuchten der roten Laternen und den Singles im Lande allein so gut lebt.
4) Eigentlich ist mir die Schlageszene auch wurscht, aber schon lustig wie die sich gegenseitig fertig- und schlechtmachen. Das gilt insbesondere für diese ulkigen Mallorca- oder Partsysänger. Wär ich böse, dann würde ich behaupten das deren Intellekt und Sozialverhalten exakt ihren Texten entspricht.

09.09.2013
12:00
Wendlers Manager nennt Rotlicht-Anspielungen „Riesensauerei“
von berater99 | #17

Drücke ganz fest die Daumen für die internationale Kariere!!! Bitte das Geträllere auch noch übersetzen in նա սիրում է dj, 她爱的DJ, 그녀는 DJ를 사랑, เธอรัก dj. Wenn er die Länder bereist und "beglückt" hat bitte meinetwegen zur Ruhe setzen wo kein Auslieferungsabkommen mit Deuschland besteht!!

09.09.2013
10:53
Wendlers Manager nennt Rotlicht-Anspielungen „Riesensauerei“
von Marker1 | #16

Egal, ob Fußball-Profi, Z-,D- oder welchen Buchstaben man auch immer für Michael Skowronek aka Wendler wählt: Der Mann hat mehr Geld und Bekanntheit als der Bundesdurchschnitt. Und ganz ehrlich: Es gibt sicher nicht viele Männer mit Geld, die monogam leben. So lange es um außerehelichen Sex mit erwachsenen Frauen geht (ob gegen Geld oder so), dürfte es ihm nicht das Genick brechen. Ganz im Gegenteil. Er ist wieder im Gespräch...
Dass er menschlich sicher für die meisten unsympathisch, ist sicher verständlich, da sein Verhalten arg arrogant ist. Warten wir ab, was passiert. Wobei es sicherlich nicht schwer zu prognostizieren ist, dass er in den USA kein Superstar wird.

2 Antworten
Wendlers Manager nennt Rotlicht-Anspielungen „Riesensauerei“
von meine_meinung76 | #16-1

er ist nur im Gespräch, weil ihm Zeitungen mit wenig Niveau eine Plattform bieten. Im normalen Leben würde man diesen Menschen ignorieren und gut, aber das ist schwer, wenn immer wieder Boulevarblätter darüber berichten. Sagt man was, dann wird der Kommentar auch noch blockiert. Schade, dass User nicht die Artikel für andere blockieren können

Wendlers Manager nennt Rotlicht-Anspielungen „Riesensauerei“
von Marker1 | #16-2

Mag sein. Aber ich bin kein Mallorca-Urlauber, habe noch nie eine CD von ihm gekauft und auch noch kein Konzert besucht. Von daher spreche ich mich frei ihn jemals finanziell unterstützt zu haben.

09.09.2013
10:28
Wendlers Manager nennt Rotlicht-Orgie geile „Riesensauerei“
von affenkopp | #15

Es wird immer dreister, trotz aktiviertem Adblocker habe ich überall diese Wendler-Popups... Sogar (einst) seriöse Zeitungen sind damit verseucht. Ob man ihn verklagen kann? Diese Werbung ist belästigend und unverhältnismäßig wie Spam-Mails, die trotz Abbestellung weiter geschickt werden.

09.09.2013
08:15
Wendlers Manager nennt Rotlicht-Anspielungen „Riesensauerei“
von schweinchen_schlau | #14

Las Vegas - ok die brauchen da immer wieder ´ne neue Sau die durchs Dorf getrieben wird, nun also Michael Skrowonnek.

Aber das mit den "Riesensauereien" und "Rotlichtbesuchen" sollte er dort sein lassen, da können die bibeltreuen Amis gar nicht drauf.

Das machte schon so manchem Promi einen Strich durch die Rechnung, siehe Hugh Grant. Danach gab´s keine großen Rollen mehr.

09.09.2013
08:11
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #13

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

09.09.2013
02:18
Wendlers Manager nennt Rotlicht-Anspielungen „Riesensauerei“
von klaig | #12

Wer zum Teufel ist das? Michael Wendler? Habe ich noch nie was von gehört.

1 Antwort
Wendlers Manager nennt Rotlicht-Anspielungen „Riesensauerei“
von ciccone39 | #12-1

Sie brauchen auch von dem Kasper nix hören, außer sie wollen Ohrenkrebs bekommen. xD

08.09.2013
22:40
Wendlers Manager nennt Rotlicht-Anspielungen „Riesensauerei“
von Aufmerksamer2013 | #11

Wer einmal lügt den glaubt mann nicht, selbst wenn er dann die Wahrheit spricht, Nur was ist bei Wendler Wahr? Der Name ist Fake, die Fans wurden betrogen , danke RTL, ja wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen. Aber vielleicht hat er auch Amnesia? das ist ein FKK club im Pott. Am besten wandert er aus und Singt nur noch in Vegas, was in Vegas gesagt wird bleibt auch in Vegas und Tschüss.

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