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Warum der Dortmunder Tatort nicht bei allen gut ankam

24.09.2012 | 11:22 Uhr
Warum der Dortmunder Tatort nicht bei allen gut ankam
Das Dortmunder Tatort-Team.

Essen  Mit 8,37 Millionen Zuschauern hat der neue Tatort aus Dortmund eine ordentliche Quote erreicht. Das Urteil unserer Nutzer fällt allerdings durchwachsen aus. Gelobt wird die authentische Darstellung des Reviers. Mit den verschrobenen Ermittlern hat der eine oder andere allerdings seine Schwierigkeiten.

Die Premiere des Dortmunder "Tatort" in der ARD hat eine gute Quote erreicht. Bei dem ersten Fall des neuen Ruhrpott-Teams schalteten am Sonntagabend im Schnitt 8,73 Millionen Zuschauer ein. Das entsprach nach Senderangaben einem Marktanteil von 24,8 Prozent.

Die 36 Erstausstrahlungen des "Tatorts" 2011 kamen nach Senderangaben auf durchschnittlich 8,46 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 23,5 Prozent. Ganz vorne: Die  Münsteraner "Tatort"-Ausgaben mit den Ermittlern Axel Prahl und Jan Josef Liefers rangieren regelmäßig über der Zehn-Millionen-Marke.

Gut 20 Jahre nach Schimanskis Abgang ist der "Tatort" nun also wieder ins Ruhrgebiet zurückgekehrt. Mit Jörg Hartmann, Anna Schudt, Aylin Tezel und Stefan Konarske gehen erstmals in der Geschichte der ältesten deutschen Fernsehkrimi-Reihe gleich vier Kommissare auf Verbrecherjagd.

WDR-Filmchef vom neuen Konzept überzeugt

Im ersten Fall bekam es das Team der Dortmunder Mordkommission mit einem neuen Chef Peter Faber (Hartmann) und dessen eigenwilligen Ermittlungsmethoden zu tun. Die Ermittler mussten den Mord an einem Studenten aufklären.

WDR-Fernsehfilmchef Gebhard Henke zeigte sich erfreut über den Publikumszuspruch. "Die Erfindung und Entwicklung des neuen 'Tatort' war für uns in den letzten beiden Jahren ein besonders intensives Projekt, das enorm viel Kreativität freigesetzt hat", sagte er. Der zweite "Tatort" aus Dortmund, "Mein Revier", läuft am 11. November um 20.15 Uhr im Ersten.

Vorab und von offizieller Seite gab's also viel Lob für das Dortmunder Tatort-Team. Unsere Nutzer allerdings waren nicht alle begeistert.

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Kommentare
27.09.2012
12:33
Warum der Dortmunder Tatort nicht bei allen gut ankam
von lauiman | #59

Etwas nervigeres als diesen dämlichen Kommissar habe ich selten gesehen.
Der zweitschlechteste Tatort nach diesem Mist mit Tukur.
Schaue mir definitiv keinen "Dortmund"-Tatort mehr an - nerven oder ärgern kann ich mich schon die ganze Woche.

26.09.2012
15:52
Warum der Dortmunder Tatort nicht bei allen gut ankam
von michelino | #58

Den neuen Kommissar finde ich wegen seines psychisch angekacksten Charakters und seiner gewöhnungsbedürftigen Ermittlungsmethoden nervig und zum fremdschämen. Sich in die Lage des Täters hineinzuversetzen, ist sicherlich eine notwendige Tugend eines Ermittlers aber man muß sich ja nicht gleich lächerlich machen. Einfach nur stressig :-) Die Story war nichts besonderes aber was will man erwarten? Das kann bei der nächsten Folge schon wieder anders aussehen. Der hier angesprochene neue Frankfurter Ermittler, gespielt von Joachim Kroel alias Lutter, ist da schon interessanter, ebenso Thiel und Börne wegen ihrer schrägen Beziehung zueinander. Angesprochener Kommissar Lutter aus Essen wuchs auch von Folge zu Folge bzw. von Story zu Story in der Gunst der Zuschauer. Mal abwarten...

26.09.2012
15:11
Warum der Dortmunder Tatort nicht bei allen gut ankam
von Broeselwurst | #57

man sollte übrigens auch nicht dauernd das U erwähnen, wenn man nicht erklärt, was das ist. Die meisten Tatort-Seher wohnen ja nicht in Dortmund.

26.09.2012
15:05
Warum der Dortmunder Tatort nicht bei allen gut ankam
von Broeselwurst | #56

die erste Szene: reine Effekthascherei! die beiden zusammengeschnittenen Situationen hatten NICHTS miteinander zu tun.

Darüberhinaus hätte ich mehr Professionalität vom WDR erwartet. Die haben wohl nie einen Weißabgleich gemacht - das kann heute jede Hosentaschenknipse für ein paar Euro. Als Folge hatten die meisten Tageslichtszenen einen üblen Blaustich. Sowas DARF nicht passieren. Die Fimstudenten der FH-Dortmund können das besser. Und daß die Benzinlache am Schluß in MEHREREN Explosionen hochgeht ist wenig überzeugend.

Also: weniger Action - mehr Sorgfalt. Das würde überzeugen.

25.09.2012
23:02
Warum der Dortmunder Tatort nicht bei allen gut ankam
von Membranfilter | #55

Die ersten Sequenzen waren viel zu verworren.
In der Folge war nur Anja Schudt gut, entsetzlich in seinen darstellerischen Fähigkeiten J.Hartmann. Er sollte wirklich vom Dach der Schule springen und einem besseren Darsteller seinen Platz einräumen.

25.09.2012
14:03
Warum der Dortmunder Tatort nicht bei allen gut ankam
von M0squit0 | #54

Ich fand den ganz ok. Übrigens auch mein erster Tatort seit Jahren, und wenn überhaupt, habe ich früher gern Schimi und später Schenk/Ballauf gesehen.

Meine Wunschliste:
1. Ein etwas weniger gestörter Faber
2. Ein etwas weniger nerviger blonder Namenhabichschonvergessen
3. Keine Wackelkamera, langsamere Schnitte! (Die erste Sequenz hat mir schon den Nerv geraubt, aber danach wurde es besser.)
4. Weniger Stadtsymbole

Punkt 4 dürfte aber leicht zu erledigen sein, schließlich wurde das Sehenswürdigkeiten-Feuerwerk schon im ersten DO-Tatort ziemlich komplett abgefackelt. Hat man den Florian und den Phönixsee schon gesehen, oder haben sie die beiden für Folge 2 noch übriggelassen?

Die harsche Kritik kann ich jedenfalls nicht teilen. Für die nächste Folge werde ich (sonst fast komplett TV-abstinent) wohl wieder einschalten.

25.09.2012
09:38
Strom sparen
von dirty.old.man | #53

Durch den Medienrummel habe ich meine jahrelange Tatort-Abstinenz unterbrochen und 90 Lebensminuten für dieses dilletantische Machwerk verplempert.

Wieder einmal ist es der ARD gelungen, das Ruhrgebiet als schmuddeligen Lebensraum von schrulligen Rentnern und primitiven Fußballfans darzustellen.
Wäre ich Oberbürgermeister einer Ruhrgebietsstadt, würde ich der ARD die Dreharbeiten in meiner Stadt untersagen, da diese Sendeanstalt seit Kommisar Haferkamp überholte Klischees bedient, die für das heutige Ruhrgebiet definitiv nicht zutreffen.

Anstatt deutlich zu machen, dass hier inmitten riesiger Grünflächen die Zentralen von Weltkonzernen angesiedelt sind und internationaler Handel sowie Dienstleistungsbetriebe die Arbeitswelt bestimmen, wurde Dortmund als maroder Moloch dargestellt, in dem merkwürdige, Kreaturen in dreckigen Hochhaussiedlungen leben.

Warum verklagt eigentlich keine Stadt die ARD wegen vorsätzlicher Rufschädigung?

25.09.2012
02:33
Vielleicht...
von vaikl2 | #52

...sollte der WDR oder die ARD den *echten* Faber reaktivieren;-)

Klaus Wennemann als Original-Faber in "Der Fahnder" (wird z.Zt. irgendwo in den Eins-irgendwas-Sendern wiederholt), von dem man noch nicht mal den Vornamen wusste, Hauptkommissar Rick mit Sonnenbrille bevorzugt in geschlossenen Räumen, Pedant-Kaiser Max Kühn und der unverzichtbare Polizei-Dealer Otto (unvergessen Dieter Pfaff - liebe Genesungswünsche, Didi!!!) im "Aquarium", Fabers Freundin Susanne, deren "Stammkneipe" fast jede Folge gaga-mäßig mit einem völlig neuen Setup glänzte, ein ganzes Arsenal von Jungstars, die später fast alle irgendeinen Grimme abstauben konnten...

Und das geilste war, dass man es *fast* schaffte, den eigentlichen Drehort - München - komplett zu verschleiern und eine nicht existente Stadt-Kulisse (mit Kfz-Kennzeichen "G-", nach dem Mauerbau wg. Gera dann "GX-") zu präsentieren. Sollte den Tourismus-schleimenden WDR-Machern doch zu denken geben, dass sowas gut funktioniert hat.

25.09.2012
00:43
Warum der Dortmunder Tatort nicht bei allen gut ankam
von xpemo | #51

Jaaa,der hat sich abgehoben,aber zur negativen Seite.

25.09.2012
00:39
Warum der Dortmunder Tatort nicht bei allen gut ankam
von xpemo | #50

Auf die Charaktere will ich mal nicht eingehen.Können ja irgend wie auch ihren Reiz haben
Aber eineinhalb Stunden nur verkrampftes Gelaber,keinerlei Spannung durch die Geschichte und fehlende Action.Die einzige Actionszene(Fenstersprung) war so schlecht,man konnte sogar den Schutzhelm des Stuntman sehen.

Auch ist dieser Krimi genau so blöde/dunkel ausgeleuchtet wie der Kölner Tatort.Diesen schau ich schon seit Jahren nicht mehr.
Den 2ten Dortmunder Tatort werde ich wie gehabt,wieder erst auf "Platte" aufnehmen und dann am Montag entscheiden,ob ich ihn mir überhaupt ansehe.
Da war mir jeder "Balko" lieber,gute Typen,flotte Handlung und etwas Action.Genau die richtige Mischung,für mich jedenfalls.
So ein Tatort soll mich unterhalten,ich will mich nicht später ärgern über einen Film,der mich nur 90min.Zeit gekostet hat.
Da bringt mir die "Aktuelle Stunde" mehr Unterhaltung.

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