Wander-Tipp - Das Mittelalter im Raum Dortmund

Auf einer Wanderung im Raum Dortmund gibt es viele Wasserschlösser zu entdecken.
Auf einer Wanderung im Raum Dortmund gibt es viele Wasserschlösser zu entdecken.
Foto: WR RALF ROTTMANN
Was wir bereits wissen
Im Rheinland und in Westfalen gibt es viele mittelalterlichen Burgen zu entdecken. Auf Wanderungen lassen sich nicht nur alte Herrenhäuser, sondern auch historische Stadtkerne und Landschaften rundherum erkunden. Ein Tourtipp im Dortmunder Raum und im Grenzbereich des Vests Recklinghausen.

Dortmund.. Am S-Bahnhof Dortmund-Nette/Oestrich verlassen wir den Bahnhof über den Ausgang „Oestrich“ und gehen hier noch ohne Markierung – den Bahnhof im Rücken – schräg rechts in westlicher Richtung auf den Kreisverkehr zu. Wir biegen die zweite Straße links im Kreisverkehr ab und biegen nach wenigen Metern scharf links in Richtung Süden in den Wanderweg XE ein. Dieser bleibt die Hauptlinie der Wanderung. Am Ende der Siedlung biegen wir scharf rechts in die Breisenbachstraße ein, der wir für ca. 100 Meter folgen. Dann biegen wir zwischen zwei Firmen scharf links in einen Fußweg ein, der nach wenigen Metern zum Feldweg wird.

Entlang eines schmalen Bachlaufes auf der rechten Seite laufen wir mit der Markierung XE durch die Bahnunterführung in den Stadtteil Bodelschwingh. Am Ende der Straße biegen wir scharf links in die Stichstraße „Im Orde“, folgen ihr für 20 Meter und knicken scharf rechts in die Kösterstraße und biegen am Ende der Straße scharf links in die Deininghauser Straße. An der Sparkasse biegen wir scharf rechts in die Parkstraße ein und sehen linker Hand die Evangelische Kirche Bodelschwingh (1).

[kein Linktext vorhanden] Wir setzen unseren Weg zunächst in Richtung Schloss ohne Markierung fort und biegen dazu am Parkplatz der Kirche rechts in einen Fußweg ein, der in das Parkgelände außerhalb von Schlossmauer und Gräfte führt. Wir laufen entlang der Schlossmauer bis zur Ummauerung der Gräfte. Das Wasserschloss Bodelschwingh (2) sowie das gesamte Gelände befinden sich in Privatbesitz und können nicht besichtigt werden.

An einem Bachlauf entlang

Wir gehen den Weg wieder zurück zur Kirche und halten uns dann links mit dem XE auf der Straße „Zur Hunnenboke“, die uns am Kindergarten vorbei nach Westen in den Wald führt. Nach 300 Metern Waldweg überqueren wir einen Weg und gehen geradeaus auf einer Fußgängerbrücke über die A45. Wir laufen durch eine kleine Siedlung, passieren den Dingerhof und biegen an der Stichstraße Mengeder Straße scharf rechts und nach wenigen Metern wieder mit den Markierungen XE scharf links in einen mit Kopfstein gepflasterten Weg, die Schieferbergstraße ein. Am Ende des Weges knickt derWanderweg scharf links in den Wald. Nach ein paar hundert Metern sehen wir rechts zwischen Bäumen und Büschen Haus Dorloh (3).

Wir folgen den Markierungen entlang des Bachlaufes zur Rechten und überqueren den Bach mit einer scharfen Spitzkehre nach rechts über eine Holzbrücke. Der Wanderweg führt uns nun am Feldrain entlang die Dorlohstraße weiter. Kurz vor der Unterquerung der A42 sehen wir zur Linken ein Fachwerkhaus. Wenige Meter entfernt lag die Fuckmühle (4). Nachdem wir die Autobahnbrücke der A42 unterquert haben, schwenken wir in Höhe des Kraftwerkes links, weiter mit der Markierung XE bis zur Oststraße, wo wir links abbiegen und nach ein paar Metern scharf rechts in die Dresdener Straße im Ortsteil Deininghausen einbiegen. Wir bleiben auf dem XE, biegen rechts in die Leipziger Straße, links in den Nuttweg und wieder links in die Nierholzstraße, entlang des Restaurants Lindenhofpark weiter mit der Markierung XE, um nach wenigen 100 Metern links in den Wald einzubiegen.

Von Castrop-Rauxel bis nach Herne

Wir folgen den Markierungen XE weiter durch den Wald entlang des Deininghauser Bachtals, der Weg führt uns in einer großen Linkskurve am Wildgehege entlang. An der Kreuzung „Am Köppersberg“ biegen wir scharf rechts in die gleichnamige Straße ein, schwenken am Parkplatz nach links wieder mit XE und halten uns links auf der Grutholzallee, die zur Habinghorster Straße (B235) führt. Diese überqueren wir an der Ampel und biegen nach wenigen Metern scharf links ein in die Straße „Europaplatz“. Wir folgen den Markierungen XE über die Freitreppe, den Vorplatz der Europahalle von Castrop-Rauxel, den wir überqueren, und müssen uns dann rechts halten. Wir überqueren die Bahnhofstraße und laufen durch städtische Parkanlagen in Richtung Hallenbad.

Buchtipp Unser Weg führt uns nun durch ein siedlungsnahes Wäldchen weiter geradeaus. An der Kreuzung Strittheidestraße führt der Weg mit denMarkierungen X10/ XE, die hier parallel laufen, weiter geradeaus. Dieser Parallelmarkierung folgen wir zunächst durch den Wald bis zu einer Lichtung mit Kreuzung. Hier biegt der XE nach links ab, wir folgen aber dem X10 weiter geradeaus bis zur Victorstraße. Dort biegen wir scharf links ab und laufen auf der linken Seite für 500 Meter an der Straße bis zum Westring. Dort biegen wir jetzt ohne X10 rechts ein, überqueren einen Bahnübergang und einen Bach und biegen nach ein paar hundert Metern rechts in die Einfahrt zu Schloss Baldenhorst (5) ein.

Kreuzkirche und Archäologisches Museum

Wir gehen den Weg zurück bis zum Abzweig Westring/Victorstraße, bleiben etwa in südlicher Richtung auf dem Westring zunächst ohne Markierung und biegen nach ein paar Metern scharf rechts in die Holthauser Straße ein (Radweg R29). Am Gestüt Bladenhorst stößt der R29 wieder auf unseren Weg XE, dem wir nun bis zum Zielpunkt folgen. Kurz nach einem beschrankten Bahnübergang biegen wir rechts in einen Feldweg ein, um nach ungefähr 100 Metern scharf links mit dem XE in ein Waldstück abzubiegen. Wir folgen den Markierungen entlang einer Schrebergartensiedlung und biegen in der Mitte der Gärten scharf rechts in einen schmalen Fußweg zwischen zwei Hecken ein.

Freizeit Der Wanderweg XE führt uns nun nach 200 Metern rechts in den Wald und an einer halben Wegspinne links um eine Wieseninsel herum auf eine Pumpstation der ehemaligen Zeche Teutoburgia zu. Dort sehen wir den noch erhaltenen Förderturm der Zeche. Weiter auf dem XE führt uns unsere Route südlich durch die Siedlung Teutoburgia, die wir mit der Baarestraße durchqueren. Wir folgen den Markierungen XE in Richtung des Volksparks im Süden mit dem Kaiser-Wilhelm- Turm. Von dort führt uns der Wanderweg an den nördlichen Rand des Revierparks Gysenberg.

Wir wandern am Freizeitbad LAGOS links in Richtung Ostbachtal, überqueren die Sodinger Straße und laufen weiter mit dem XE – und bis Südfriedhof kurzfristig auch „Kreis“ – durch das Ostbachtal in Richtung Herne-Innenstadt, bis zur Kreuzkirche (6) und dem Archäologischen Museum Herne (7) Von dort geht es durch die Herner Fußgängerzone auf dem XE über den Bahnhof Herne die Bahnhofstraße entlang bis zum Zielpunkt der Wanderung, dem Wasserschloss Strünkede (8), seiner Parkanlage und dem Emschertalmuseum.