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Waltrop und Castrop-Rauxel per Rad entdecken

22.05.2014 | 14:53 Uhr
Waltrop und Castrop-Rauxel per Rad entdecken
Emscherdüker: Der Rhein-Herne-Kanal wird mit einer wuchtigen Brückenkonstruktion über die Emscher geführt.Foto: Wolfgang Berke

Waltrop.  Viele schöne Fahrrad- und Freizeitwege sind nicht ausgeschildert. Aber sie führen meist durchs Grüne – und erstaunlicherweise oft mitten durch die Städte: ein Tourtipp durch Waltrop und Castrop-Rauxel bis Herne-Sodingen.

Streckeninfo

Startoption: Dortmund-Ems-Kanal

Etappenlänge: ca. 7,7 km

grüne Wege: 6,2 km

Nebenstraßen: 1,5 km

Verkehrsstraßen: 0,0 km

Auf dieser Etappe wechseln wir den Kanal und nähern uns nun am Ufer des Rhein-Herne-Kanals Castrop-Rauxel von Nordwesten.

In Höhe des Stadtteils Henrichenburg kommt es zur kreuzungsfreien Begegnung von Kanal und Emscher: Der Fluss wird unter dem Kanal hindurchgeführt – oder der Kanal per Brücke über die Emscher hinweg, je nach Sichtweise.

Der Kanalradweg bringt uns bis zum Schleusenpark Waltrop. Hier geht es dann über Nebenstraßen („Im Depot“) fast immer in Sichtweite von Hebewerk und Marina runter auf den Uferweg des Rhein-Herne-Kanals.

Buchtipp
Grüne Route Ruhr

Bei diesem Tour-Tipp handelt es sich um eine Etappe der "Grünen Route Ruhr". Der Führer zur kompletten Tour mit 46 Etappen ist erschienen im Klartext-Verlag unter dem Titel "Grüne Route Ruhr - Der Fahrradführer Ruhrgebiet" (Erstauflage 2008). Der Ratgeber von Wolfgang Berke ist online erhältlich.

An der Burgruine Henrichenburg (Wartburgstraße) wechseln wir vorübergehend auf die andere Kanalseite, bevor wir über die Brücke Kanalstraße wieder retour zum Ostufer fahren.

Kurz nach dem Überqueren des Kanals halten wir uns halbrechts und fahren weiter auf einem grünen Weg.

Abstecher

Luftbild der Route

Lohnenswerte Zwischenziele liegen aus dieser Etappe ausnahmslos direkt an der Strecke: Den Schleusenpark Waltrop streift man, am historischen Schiffshebewerk führt kein Weg vorbei. Die Burg Henrichenburg kann leicht übersehen werden – weil es sie nämlich gar nicht mehr gibt. Dort, wo früher ihre Mauern und Türme waren, zeigen heute Hecken und andere Gewächse ihre einstige Lage. Über den Emscherdüker rollt man drüber. Einen besseren Eindruck vom Düker bekommt man, wenn man ein paar Meter nach Westen auf dem Emscherweg radelt.

Gastronomie

 Hinter dem historischen Schiffshebewerk gibt es das Restaurant Papachristos (Am Hebewerk/ Provinzialstraße) mit großem Biergarten. Weitere Imbissbetriebe auf der Provinzialstraße. Zwischen der Brücke Wartburgstraße und dem Emscherdüker liegt an einem alten Kanal-Seitenarm eine Tennisanlage mit Gastronomie.

Wolfgang Berke



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