VUK geht's um Musik, nicht um Gewinn
31.05.2007 | 11:36 Uhr 2007-05-31T11:36:38+0200In den vergangenen Wochen hat der Verein für unabhängige Kultur ordentlich Dresche gekriegt. Seitdem feststeht, dass der VUK auch im neuen FZW an der Ritterstraße für das Kulturangebot zuständig sein wird, melden sich die Kritiker. "Die können's
Die Kritik, die unter anderem Live-Station-Geschäftsführer Oliver Buschmann oder Veranstalter Sergio Sotric äußerten, sei unsachlich und falsch. "Wir wollen keinem das Wasser abgraben. Jeder private Veranstalter, der im neuen FZW etwas auf die Beine stellen will, ist willkommen", sagt Falke. Fest stehe, dass 80 Prozent der Veranstaltungen in der für 1300 Zuschauer ausgerichteten Halle von externen, kommerziellen Veranstaltern bestückt werden sollen. Für die Halle zeichne die gGmbH mit den Gesellschaftern AWO, VUK und evtl. Jugendamt verantwortlich. Den Clubbereich werde allein der VUK mit Bands bestücken, "so wie das am alten Standort der Fall ist."
Für Falke und auch für Jürgen Classen, VUK-Vorsitzender, steht fest, dass man in der neuen Halle weder Ü-40, noch Schaum- oder Gabba-Parties zulassen wird. "Ja, wir werden Einfluss auf das Programm nehmen". Der Unterschied zwischen VUK und den Privaten sei, dass man keinen Gewinn erziele. "Der Verein trägt sich aus den Eintrittspreisen. Die Einnahmen, die eine AWO-Tochter im Gastrobereich erwirtschaftet, fließen nach Abzug der Gebühren für GEMA und Künstlersozialkasse zurück ins Programm", berichtet Falke. Er stellt die Frage: "Wer will das denn zu solchen Bedingungen machen? Wer will auf diese Einnahmen verzichten?".
"Wir haben den richtigen Riecher"
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