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Von der Amtsstube zum Luxushotel nach Maß

17.08.2007 | 14:18 Uhr

Drei Jahre nach dem Verkauf des Dortberghauses an der Katharinentreppe an den Dortmunder Projektentwickler Peter Schepp Immobilienmanagement GmbH scheint es endlich grünes Licht für das lang geplante Hotel zu geben. Wenn das Bauordnungsamt mitspielt, könn

Der Rat nickte ab, der Projektentwickler schlug zu: Im April 2004 kaufte Peter Schepp die städtische Immobilie des Bau- und Planungsamtes. "Damals wusste noch keiner, wann es klappt und wer kommt", sagt Peter Schepp. Das Ziel: Aus dem Amt sollte binnen kurzer Zeit ein hochwertiges Hotel werden nach den Plänen des Essener Architekten Heinz Nattler.

Bedenken wurden ausgeräumt

Doch der Weg dahin entpuppte sich als Eiertanz: Die Erschließung wurde zum Problem, weil der Nachbar Sparkasse Sicherheitsbedenken bei der Zufahrt hatte. Fragen des Abstands zu den Nachbargebäuden mussten erörtert werden, auch die ursprünglichen Pläne für eine Aufstockung, bzw Anbauten landeten im Reißwolf, um Einwände der Nachbarn zu vermeiden. Brandschutzauflagen, internationale Bestimmungen der Hotelbranche - an vieles musste gedacht werden, so Schepp. Ergebnis: Erst im Februar dieses Jahres waren die Vorrausetzungen geschaffen, trug die Suche nach einer namhaften, international tätigen, Hotelgesellschaft Früchte.

30 Hotelgesellschaften und ausgesuchte Investoren wurden angesprochen - einer macht jetzt Nägel mit Köpfen: die InterContinental Hotels Group. Mit ihrer Holiday Inn-Kette konnte sie als Managementpartner gewonnen werden. Dabei will die InterContinental Hotels Group mit einem hochwertigen Hotel an den Start gehen. Eine Herausforderung für die Planer und Architekten, die Raumanforderungen dieses Hotels in eine Bestandsimmobilie so einzubauen, dass alle Wünsche, die amtlichen Anforderungen voll erfüllt werden. Auch mit dem Nachbar Sparkasse hat sich Schepp geeinigt. Im Bereich der Sparkassenzufahrt wird es eine separate Zufahrt zum Hotelparkplatz geben. Übrigens: Dass der Superbahnhof "3do" platzte, habe zwar die Investoren nervös gemacht, konnte den künftigen Betreiber Holiday Inn jedoch nicht abschrecken. Er sehe eher die City- als die Bahnhofsnähe, so Schepp.

Der Bauantrag zum Umbau und zur Erweiterung des bestehenden Gebäudes zu einem 4-Sterne-Hotel liegt seit Mittwoch auf dem Tisch des Bauordnungsamtes. "Wir sehen eine sehr zeitnahe Entscheidung und damit einhergehend die Realisierung der Baumaßnahme als unumgänglich an, da der Betreiber bereits Anfang 2009 das Hotel in Betrieb nehmen möchte", so Peter Schepp.

Von Peter Ring

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