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U-Turm wird nackt
27.05.2010 | 18:22 Uhr 2010-05-27T18:22:00+0200Vor der Eröffnung am Wochenende verlor das neue Dortmunder U nach zwei Jahren sein (Gerüst-)Kleid.
Endspurt: Zur Eröffnung des Dortmunder U als Zentrum für Kunst und Kreativität am 28. Mai wurden nun 13.000 Quadratmeter Gerüst fast vollständig abgebaut. Seit Anfang 2008 prägte das gigantische Gerüst das Bild des Dortmunder U vom Fuß bis zum Dach. Während der Sanierungsarbeiten am denkmalgeschützten Turm müssen noch rund 600 Tonnen Material abgefahren werden, das entspricht etwa 24 Sattelzügen voll Gerüstmaterial.
Darüber sprach DerWesten mit dem Gerüstarbeiten-Aufseher Peter Tietzt von der beauftragten Firma BSB Franke Wagner aus Schmölln/Thüringen. Er berichtet vom zeitlichen Druck, die Außenarbeiten bis zur Eröffnungsfeier am 28. Mai abschließen zu müssen, und das Gewusel vieler Bauarbeiter auf der riesigen Baustelle mitten in Dortmunds Zentrum. Das Wichtigste: Er ist optimistisch, dass sich der U-Turm vor der Freigabe für die Bevölkerung im optisch schönen Gewand präsentieren wird.
Samstag freier Zugang
Für die Öffentlichkeit ist das Dortmunder U ab Samstag, 29. Mai, 10 Uhr, geöffnet. Die Besucher erwarten die fliegenden Bilder „Die Reise ins U“ von Adolf Winkelmann sowie vier Ausstellungen. Die Fachhochschule Dortmund zeigt in der ersten Etage die Fotoausstellung „The Market“. Auf derselben Ebene zeigt die Technische Universität (TU) die Schau „tu|kultur“. Die zweite und dritte Etage werden vom Hartware MedienKunstVerein bespielt: mit der Medienkunst-Ausstellung „Building Memory“ und der bereits laufenden Schau „Agents & Provokateurs“.
Die Öffnungszeiten des Dortmunder U ab 29. Mai: dienstags bis sonntags von 10 bis 20 Uhr. Montags ist geschlossen. Der Eintritt ins U mitsamt der Besichtigung der „Reise ins U“ von Adolf Winkelmann sowie der Ausstellungen von Fachhochschule und der TU ist kostenlos. Für die Ausstellungen des HartwareMedienKunstVereins sind fünf Euro zu zahlen.
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Krasse Fenster. Ich dachte zuerst, das wurde mit einem Video Programm nachbearbeitet. Sieht das wirklich so aus? Die Fenster haben so sehr vom eigentlichen Thema abgelenkt, nämlich vom spannenden Gerüstbau