Rettung aus eisigem Wasser
09.01.2010 | 14:52 Uhr 2010-01-09T14:52:00+0100Tödliche Falle: Wer einmal ins Eis eingebrochen ist, kommt ohne Hilfe nicht heraus. In Dortmund haben Feuerwehrleute jetzt die Rettung eines Verunglückten aus 4 Grad kaltem Wasser geübt.
Ganz vorsichtig robben die vier Feuerwehrleute des Löschzugs Hörde über das Eis. Eine Menschenkette, eine Raupe aus Rettern. Sie wollen ihren Kollegen Manuel Eickhoff aus dem See ziehen.
Todesmutig hatte sich der junge Feuerwehrmann am Freitag durch ein kleines Eisloch ins 4 Grad kalte Wasser fallen lassen – natürlich geschützt durch einen dicken Neoprenanzug. Ohne die Thermoschicht würde er kaum länger als ein paar Minuten durchhalten.
Deshalb muss alles ganz schnell gehen, wenn die Feuerwehr zu einer realen Eisrettung gerufen wird – und das passiere im Winter regelmäßig, erklärt Löschzugführer Ingo Eppmann. Denn wer einmal durch die Eisschicht gebrochen sei, könne sich nicht selbst herausziehen.
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