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Ärger am U-Turm

07.09.2010 | 18:40 Uhr

Am Dortmunder U gerät wieder der Zeitplan durcheinander. Eine Ausstellung verschiebt sich.

Und wieder gibt es in Dortmund eine Verschiebung in Sachen U-Turm. Die Eröffnung des Museums Ostwall findet erst am 8. Oktober statt, und das Centre Pompidou gastiert mit seiner Ausstellung frühestens im Dezember. DerWesten war am Dienstag bei einer Pressekonferenz dabei und bekam den Ärger der Beteiligten mit.

Die Bauleitung Assmann GmbH und der zuständige Architekt Eckhard Gerber sind empört über die Darstellung ihres Projektes, dem Umbau des ehemaligen Unions-Brauerei-Gebäudes zum Kreativcenter. Laut Bauleitung laufen die Arbeiten „mit Hochdruck“. „Wir haben keine Fristen verpasst, und trotz des strengen Winters sind wir nur zwei Tage in Verzug“, sagte Bodo Weidlich, Mitglied der Projektsteuerung bei Assmann. Zu viel für die Kulturverantwortlichen von Stadt und Museen. Kurt Eichler, Geschäftsführer der Kulturbetriebe Dortmund: „Wir wollten mit der Ostwall-Ausstellung eigentlich pünktlich zur Museumsnacht am 25. September ins U einziehen - das schaffen wir jetzt nicht mehr.“ Laut Bauleitung hätte der Termin „mit einem Restrisiko“ durchaus eingehalten werden können. Die Sicherheitsmaßnahme der Verschiebung finden Weidlich und Co. allerdings verständlich.

Von der Eröffnung zum Abschlussevent

Die Pompidou-Ausstellung sollte zur offiziellen Eröffnung des U-Turms am 8. Oktober einen Höhepunkt des Kulturhauptstadtjahres aus Dortmunder Sicht darstellen. Dass die Kinoausstellung „Bild für Bild“ des Centre Pompidou  jetzt schon zum zweiten Mal verschoben wird, liegt in jedem Fall nicht an den Bauleuten, das ist Konsens. Von der Verschiebung erfahren haben Letztere jedoch erst bei der Pressekonferenz vor Ort an diesem Dienstag. In ihren Augen ein Beispiel für die mangelhafte Kommunikation, die sich durch den hohen Termindruck schon länger eingeschlichen habe.

Die Pompidou-Ausstellung soll jetzt zu einem Abschlussevent des Kulturhaupstadtjahres werden. „Wir haben eine Anfrage von der Leitung von Ruhr.2010 bekommen, ob wir uns am Abschluss des Spektakels beteiligen könnten“, begründete Eichler die Verschiebung. Pikant: Es ist noch nicht einmal sicher, ob die Stücke des Pariser Museums zu diesem Zeitpunkt überhaupt verfügbar sein werden.

Karen Grass

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Kommentare
08.09.2010
22:47
Ärger am U-Turm
von Sir Robin of Loxlay | #4

@2
Die gesamte Idee war schon eine Lachnummer.Das Gebäude war ein bierbrauerrischer Zweckbau.Bier weg,Bau weg!
Ist ja nicht so das Dortmund kein U mehr hätte:Auf der Westfalenhalle steht noch eins und das dreht sich sogar.Aber das hat dem Langemeier damals niemand gesagt.Und wenn Mann(Langemeier und Genossen) mal eben das Stadtkonto um 60000000€ ueberzieht,wen juckt es.Ist ja nicht sein Geld.Und dann noch dieses große Wasserloch.........

07.09.2010
22:45
Ärger am U-Turm
von HerrBaert | #3

Das U steht für: Unfertig, unmöglich, unfähig, unerhört, unsagbar ......

Leider. Wann verjagen wir endlich diese Bande aus Unfähigen und Selbstbedieneren?

07.09.2010
21:28
Ärger am U-Turm
von W. Kneisel | #2

Das U entwickelt sich zu einer Lachnummer
der Ruhr 2010. Schade für Dortmund.

07.09.2010
20:08
Ärger am U-Turm
von Weekly Answered Questions | #1

Altes Rhein Ruhr Sprichwort:

Eine Sache die in Hast ohneWein/ Bier und Wurst entsteht, kann keinen Genuß vermitteln

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