Vermittlungsversuch nach Mobbing-Vorwurf an Lehrerin in Dortmund
09.11.2011 | 15:43 Uhr 2011-11-09T15:43:00+0100
Dortmund. Nach den Mobbing-Vorwürfen gegen eine Lehrerin, die an der Dortmunder Johann-Gutenberg-Realschule eine Schülerin mit ihrem Hamster nach Hause schickte, wollte die Bezirksregierung vermitteln. Konsequenzen wurden jedoch nach einem Gespräch mit den Eltern und der Schulleitung noch nicht bekannt.
Nach dem Mobbing-Vorfall an der Johann-Gutenberg-Realschule in Dortmund-Wellinghofen fand am 8. November in vertrauensvoller Atmosphäre ein informelles Gespräch zwischen den Eltern der Schülerin, der Schulleitung und der Schulaufsicht der Bezirksregierung Arnsberg statt, wie die Behörde mitteilte. Gesprächspartner von Seiten der Bezirksregierung waren der Leiter der Schulabteilung, Christian Salomon, sowie Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann.
Die Eltern erhielten laut Mitteilung der Bezirksregierung ausführlich Gelegenheit, ihre Sicht vom Ablauf der Ereignisse, aber auch ihre Betroffenheit darzustellen. Dabei sei deutlich geworden, dass es in den Gesprächen zwischen Schule und Eltern unterschiedliche Erwartungshaltungen und Wahrnehmungen gegeben habe, die zur Entwicklung des Konfliktes geführt haben.
Im weiteren Gesprächsverlauf erläuterten der Regierungspräsident und der Abteilungsleiter den weiteren Verfahrensablauf in Bezug auf den Umgang mit der vorliegenden schriftlichen Beschwerde der Eltern zum Vorwurf der Aufsichtspflichtverletzung.
Vertraulichkeit vereinbart
Unabhängig davon konnte auf der Grundlage des elterlichen Wunsches Einvernehmen zwischen den Beteiligten hinsichtlich des weiteren Schulbesuchs der Tochter erzielt werden. Hierüber wurde im Interesse des Kindes Vertraulichkeit vereinbart.
Das Gespräch sei aus Sicht der Beteiligten erfolgreich verlaufen, weil die unterschiedlichen Perspektiven offen diskutiert werden konnten und so der Weg für ein größeres gegenseitiges Verständnis und das weitere Vorgehen bereitet worden sei.
Schulaufsicht will Transparenz
Die Schulaufsicht werde in der nächsten Zeit im Rahmen einer Lehrerkonferenz das Vorgehen der Behörde und die weitere Aufarbeitung erläutern und so versuchen, für größtmögliche Transparenz zu sorgen.
Aktuell bearbeitet die Bezirksregierung die Beschwerde der Eltern im Rahmen des derzeit laufenden Vorermittlungsverfahrens. Nach dem endgültigen Abschluss der Sachverhaltsermittlung werde die Bezirksregierung über die gegebenenfalls notwendigen Konsequenzen entscheiden. Die Eltern werden hierüber informiert.
04:02
Nach Ihrem aktuellen Kommentar zum "Saufraum" wird Ihnen Niemand mehr abnehmen, dass Sie überhaupt Sprache gebrauchen. Wozu auch, wenn Niveau an Ihnen abprallt wie Goldstaub an leeren Plastiktüten?
Und PS: Bollermännchen war mal *euer* Liebling, aber nicht der von Dortmundern, die ihren Hirnschmalz noch nicht versoffen haben.
22:23
nu ja , der Weihnachtsmarkt ist leider noch nicht eröffnet; eine Alternative zu der Rezeption Ihres restringierten Sprachgebrauchs wäre ein Besuch des Marktes
allemal :-)
Überdies tendiere ich eher zur Meinung des Users Subito, da er imho im Gegensatz zu Ihnen genau zu wissen scheint, worüber er sich auslässt.
So , und nicht anders sollte es bei einem niveauvollen Diskurs sein.
21:18
Nur weil DerWesten eine PR-Meldung der BR fast wortwörtlich abdruckt, brauchen Sie sich nicht in stumpfsinnige Beschimpfungen ergehen. Ist Saufen auf dem Weihnachtsmarkt nicht doch vielleicht die sinnvollere Beschäftigung für Sie, anstatt hier rumzupöbeln?
Bollermann weiß ganz genau, dass seine Schulaufsicht zum x-ten Male durch Hinhalten, Verzögern und Aussitzen "geglänzt" hat. Diese heutige Anhörung hatte ja schon durch die Teilnehmerliste eher einen Tribunal-Charakter für die Eltern, also was kann man direkt danach für neue Erkenntnisse erwarten? Eben, keine.
Unserer meinung nach ist die Schulaufsicht keineswegs milde, sondern zitiert die leute zu unmöglichen zeiten und zwar recht kurzfristig nach Arnsberg! Dort werden die Lehrer in der regel "klein" gemacht, ja nahezu zerlegt. Frau Schüler-nomen est omen- gilt leider nicht nur optisch als ganz heißer Feger. So autoritär geht es vor keinem Gericht zu. Es wurden auch schon Lehrer vorgeladen, die sich gegen die Gemeinschaftsschule ausgesprochen hatten. Alles wurde protokolliert und in die Personalakte eingetragen. Ziel der Bollermann Agentur (Spitzname für RP Arnsberg) ist es, die leute einzuschüchtern. Wir haben das mal mit fFreiberuflern diskutiert, die waren irritiert und sprachen von "Stasi Methoden", weil der RP Arnsberg seine Machtbefugnisse gegenüber den lehrern aller schulformen brutal ausnutzen würde. Sogar ein verkehresunfall mit Verletzten kommt in die Personalakte eines beamten und wird dann zusätzlich disziplinarisch verfolgt. außer man heißt Bollerwagen-pardon Bollerman- dann würde Frau Schüler natürlich wegsehen...
21:01
Nach den reißerischen Komentaren in der Presse, nach dem Hype im Fernsehen kommt jetzt langsam , aber sicher etwas mehr Ruhe in die Sache.
Alle Stammtisch-Pöbler , alle Lehrer-Basher, alle Besserwisser und Vorverurteiler kommen jetzt wahrscheinlich zu der Erkenntnis, dass vllt. nicht alles, was das kleine Mädel erzählt, der vollen Wahrheit entspricht; ferner, dass der Patenonkel gerne "einmal ins Fernsehen wollte" und das derwesten einmal einen richtigen "Brüller" landen konnte, oder aber nicht.
Die Vermittlungsversuche der BR deuten nicht auf ein (alleiniges) Verschulden der beklagten Lehrerin hin.
Aber Hauptsache alle Weltverbesserer haben eimal im Leben ihre Plattform gehabt!
Nebenbei bemerkt nimmt m.E. dieser Fall einen viel zu breiten Raum ein. Es gibt Entsetzlicheres auf dieser ach so bösen Welt, was auf die erste Seite einer Zeitung gehört hätte.
20:11
Er will als weiser Vermittler gesehen werden, dem Bewunderung entgegengebracht wird. In Wirklichkeit hat er den Fall hochgespielt, das schon in ganz NRW darüber diskutiert wird. Die Lehrer, die zum Teil einen harten Job haben, die sind ihm sch....egal!!!
19:54
leider hat derwetsen.de bis jetzt einseitig gegen lehrer/schule und pro schülerin berichtet. wieso kam die schule/lehrerin nicht zu wort? fair wäre eine gegenüberstellung der sichtweisen und keine einseitige vorverurteilung..keiner der forumsleser kennt die wahrheit. also sollte man mal abwarten...offenbar ist die lage doch etwas anders als reisserisch dargestellt...
18:33
Nach den vielen "Der Westen" Berichten und dem Fernsehbericht im WDR müssen die Prioritäten im Regierungspräsidium in Frage gestellt werden.
Ein Hamster in der Schule wird zur medienwirksamen Chefsache erklärt. Der PCB-Skandal bleibt aber ohne Konsequenzen.
Hier stimmt doch etwas nicht. Ist das alles ein großes Ablenkmanöver. Zu einem Hamster in der Schule kann schließlich jeder etwas sagen. Sogar Arnsberg. Bei Fachfragen, hört es dann wohl auf.
17:51
Wie zu erwarten war, hat sich "Herr" Dr. Bollermann durchgesetzt. Vertraulichkeit zum Schutze des Kindes, da kann und darf ja niemand was gegen haben, oder?
Jetzt steht das Kind im Mittelpunkt, auf einmal.
Alles vorgeschoben, es geht nur darum, dass Disziplinarverfahren möglichst unauffällig aus der Welt zu schaffen. Wenn das nicht geht, dann aber möglichst klein zu halten.
Absolut zutreffend, dieser Komentar. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Schließe mich den Ausführungen an. "Hierüber wurde im Interesse des Kindes Vertraulichkeit vereinbart." Haha, da wird doch nur an die Zukunft der Lehrerin und Ihre Pensionsansprüche gedacht. In der freien Wirtschaft hätte man hier konsequenterweise schon über eine Entlassung oder zumindest Abmahnung nachgedacht.
17:44
das heisst es wird noch mindestens den vierten Artikel zu dem Vorfall geben.
Vielleich kann ja noch jemand ein Buch darüber schreiben, odr einen Film drehen.
Wird doch jeden Tag auf RTL in ähnlicher Form gezeigt ...