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Vergiftung ist offenbar Ursache des Entensterbens

27.07.2010 | 18:14 Uhr
Vergiftung ist offenbar Ursache des Entensterbens
Enten im Fredenbaumpark.

Dortmund.Die Stadt Dortmund erneuerte am Dienstag ihren Appell, Enten an Teichen wie dem im Fredenbaumpark nicht zu füttern. Das ei die Hauptursache für die Vergiftung, an der bisher 71 Enten verendeten.

Dieses „unsägliche Füttern“ nennt die Stadt als Hauptursache einer bakteriellen Vergiftung (Botulismus), an der bisher 71 Enten verendet sind. Eine generelle Gefahr für die Menschen, so die Verantwortlichen, gehe von den Bakterien nicht aus.

Stehende Gewässer seien „grundsätzlich bakteriologisch belastet“, so Udo Lepper vom Gesundheitsamt. Aber man müsse schon Schlamm essen oder das Wasser trinken, um zu erkranken. Natürlich gelten die üblichen Sicherheitshinweise: Das Baden ist nicht erlaubt und kleine Kinder sollten nicht am Ufer spielen. Der Bootsverleih wird zudem weiter ausgesetzt, Schilder aufgestellt und der private Wachdienst vom Wochenende instruiert, die Besucher auf die Schilder und Faktenlage hinzuweisen. In einer Woche werden weitere Wasserproben genommen.

Schlimmste Vergiftung der letzten 20 Jahre

Eine derartige Vergiftung eines Dortmunder Teiches hat es in diesem Ausmaß in den letzten 20 Jahren nicht gegeben. Massenweise werde Brot in den Teich geworfen, der Nährstoffgehalt sei sehr hoch, das Wasser durch die Hitze extrem warm - alles Bedingungen, die äußerst gedeihlich für die Bakterien sind. „Wer dafür ist, dass Enten leben, lässt das Füttern“, so Johannes Blume von Stadtgrün. Hintergrund: Durch den Kot der Enten und das zu Boden sinkende Brot und andere Nahrungsmittelreste bildet sich Faulschlamm.

Ein Problem vor allem in den Teichen mit geringer Tiefe. „Der Schlamm erwärmt sich und es kommt zu einer explosionsartigen Vermehrung der Bakterien“, so Erwin Fischer vom Umweltamt. Sollte es über die Witterung - niedrigere Temperaturen, Regen - nicht zu einer Besserung kommen, erwägt die Stadt technische Möglichkeiten, um den Sauerstoffgehalt anzuheben. Helfen würde schon das Einstellen der Fütterung, denn sie sei, so Fischer, „letztlich Tierquälerei“.

DerWesten

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Kommentare
04.09.2010
19:32
Vergiftung ist offenbar Ursache des Entensterbens
von Tierfreundin | #19

1. Die auf dem (sehr schönen) Foto gezeigten Enten sind Nilgänse!
2. Botulismus entsteht durch eine Kombination von verwesendem tierischem Eiweiss (z.B verwesennde Ente oder Ratte) in Verbindung mit Sauerstoffarmut, also starker Verschlammung und heissem Wetter. Durch Brotreste oder Kot im Wasser jedoch nicht! Das ist ein immer wieder aufgekochtes Ammenmärchen. Oben wurde ja schon auf den NABU-Text hingewiesen. Die armen Enten! Wann wurde dieser Teich zuletzt entschlammt? Oft weisen die Städte auf die Fütterer als Verursacher hin, in Wirklichkeit pflegen sie selbst ihre Teiche ungenügend!

04.09.2010
19:32
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von Tierfreundin | #18

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05.08.2010
11:22
Vergiftung ist offenbar Ursache des Entensterbens
von ds | #17

Wann kapieren die Leute es endlich, das man Enten nicht füttert? Oder muß man erst Warnschilder aufsteeln, auf denen in deutsch und türkisch und wie auch immer steht: Bitte nicht füttern!

Wie währe es mit der Warnung: Achtung Monster-Enten!

28.07.2010
17:23
„Enten keinesfalls füttern!“
von Stefan | #16

An Der_D: Niemand verlangt von Ihnen, JEDEN Bürger darauf hinzuweisen. Und wenn Ihre Angst vor einer frechen Antwort größer ist als Ihr Engagement für Ihr Umfeld, dann lassen Sie es eben sein. Dann jammern Sie weiter herum und rufen Sie weiter nach der Polizei, den Ordnungskräften, dem starken Mann, der die Dinge für Sie regelt.

Und nein, die Menschen, die immer noch Enten füttern, sind nicht blöde, sondern uninformiert. Sie glauben tatsächlich, den Tieren etwas Gutes zu tun. Sie haben noch nie etwas davon gehört, dass Sie damit das Wasser vergiften und die Tiere umbringen. Sprechen Sie mal mit solchen Leuten, dann werden Sie es feststellen. Sprechen Sie sie freundlich an, dann bekommen Sie auch keine freche Antwort.

28.07.2010
11:59
„Enten keinesfalls füttern!“
von auch-dortmunder | #15

An von biesleid: Ja klar! Durch das grillen erhöht sich die wassertemperatur im großen teich! Das da erst einer drauf kommt, der offensichtlich jede gelegenheit nutzt, die menscheit mit seinem ausländerfeindlichen rotz zu belästigen ist ja erstaunlich!

28.07.2010
11:35
Blockierter Kommentar.
von Binesleid | #14

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

28.07.2010
10:57
„Enten keinesfalls füttern!“
von bessere_Infos | #13

http://www.nabu.de/nh/archiv/botulismus292.html

28.07.2010
10:44
„Enten keinesfalls füttern!“
von auch-dortmunder | #12

Ich bin zwar auch kein experte, aber am großen teich im fredenbaumpark hielten sich in den letzten monaten schon auffällig viele enten auf. Insbesondere auch russische gänse. Die wege und wiesen waren teilweise übersät mit kot. Da die tiere dort keine natürlichen feinde haben, kommt es dann irgedwann zu überfüllung und der teich wird durch einspülung von kot von den wiesen zur kloake... Insgesamt ist das ein normaler vorgang. Aber natürlich nicht erwünscht. Und die überfüllung zeigt jetzt seine wirkung. Insbesondere im nächsten frühling wäre wohl besser darauf zu achten, daß die tiere dort nicht so günstige lebensbedingungen vorfinden. Inklusive futterentzug. Das würde dann allen nützen. Mensch und tier.

28.07.2010
10:41
„Enten keinesfalls füttern!“
von stromer1953 | #11

Was hat das mit Sommerloch zu tun #9?

Wenn es Sie nicht Interressiert, lesen Sie doch
andere Artikel!

Aber das Enten füttern wird man wie bei den Tauben nie in den Griff kriegen!

Manchen Leuten kann man einfach nicht an`s
Gehirn kommen, ausser über den Geldbeutel!

Glück Auf

28.07.2010
10:41
Vergiftung ist offenbar Ursache des Entensterbens
von Der_D | #10

das hat nix mit sommerloch zu tun, sondern damit, das diese dummen ignoranten menschen mal kapieren, was sie mit ihre wildfütterung eigentlich anrichten.

man kann doch von einem menschen erwarten, dass dieser mal 3 meter weiterdenkt.

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